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Urpflanzen der Erde: Algen

09.12.201317:42 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Urpflanzen der Erde: Algen
Algen die Urpflanzen der Erde
Algen die Urpflanzen der Erde

(openPR) Entwicklung und Forschung setzen auf den Rohstoff Alge - Wie kann die Alge als Vorbildfunktion für die energetische Entwicklung dienen?

Pflanzen und Algen machen die Nutzung der Sonne schon seit Jahrmillionen vor. Das Sonnenlicht wird genutzt, um durch Photosynthese Biomasse zu erzeugen. Erwiesen ist, dass die Photosynthese zwar nur einen sehr geringen Teil der Sonnenenergie in chemische Energie umwandelt, aber trotzdem konnte und kann so genug Energie gespeichert werden. Geschäftsführer Uwe Dickmeis von der NAM Niedersächsischen Algen Manufaktur GmbH (NAM GmbH) begrüßt die interessierten Teilnehmer zur Informationsveranstaltung in den Berliner Räumlichkeiten.



Welchen Lebensraum bevorzugen die Algen?

Einzellige Algen

Einzellige Grünalgen sind die einfachste Form der Pflanzen. Jede Zelle weist im Lichtmikroskop Zellwand, Zellplasma, Zellkern und Chloroplasten auf, wie andere Pflanzenzellen auch. Auch die Fähigkeit, mithilfe der Photosynthese ihre Nährstoffe selbst herzustellen, haben Algen mit anderen Pflanzen gemeinsam. Einzellige Grünalgen kommen in großer Formvielfalt vor. Es gibt kugelige, langgestreckte und sogar sternförmige Formen. Man findet bewegliche Formen mit Geißel ebenso wie unbewegliche. In manchen Arten schließen sich mehrere Zellen zusammen. Da sie aber keine echten Gewebe mit spezialisierten Zelltypen ausbilden, werden sie von vielen Wissenschaftlern trotzdem zu den Einzellern gezählt. Den größten Teil der etwa 800 Arten der einzelligen Grünalgen findet man im Süßwasser. Einige Arten leben jedoch auch an Land, wo sie z. B. den grünen Belag an der Wetterseite der Bäume bilden.

Fädige Grünalgen

Diese Algen sind allen bekannt, im Besonderen Teich- und Aquarium Besitzern: Die „grüne“ Watte, die im Sommer in Gräben und flachen Tümpeln schwimmt, besteht aus bestimmten Grünalgen. Bei ihnen sind viele Einzellen zu unverzweigten oder verzweigten Fäden aneinandergereiht.

Kieselalgen

Der grünbraune Belag auf Wasserpflanzen, um Wasserbecken, bedeckten Steinen besteht aus Kieselalgen. Kieselalgen werden von Kieselschalen geschützt, die wie Boden und Deckel einer Schachtel zusammenpassen. Durch einen Längsspalt in den Schalen treten vorn Plasmafäden aus, die hinten wieder in die Zelle einfließen. So bewegt sich die Alge wie ein Kettenfahrzeug vorwärts.

Wie kann erneuerbare Energie aus Pflanzen klimafreundlich und nachhaltig genutzt werden?
Das Geheimnis liegt in der Energiequelle „Sonne“, denn die Sonne ist die Quelle der meisten Energieträger. Pflanzen sind der Grundstoff aus dem die Bioenergie gewonnen wird und diese ziehen ihre Energie wiederum aus der Sonne. Aus der Geschichte kennen wir den Kohleabbau und die Nutzung dieser Energieform. Genau genommen stammt Kohle auch aus Biomasse. Zwar wurde diese vor sehr langer Zeit im Boden abgelagert, hat aber hier die Jahrmillionen überdauert. Nach wie vor ist Biomasse eine sehr attraktive Energiequelle. Eine besondere Attraktivität der Biomasse besteht darin, dass sie die einzige erneuerbare Energiequelle ist, die direkt alle drei Energiedienstleistungen: Wärme, Strom und Mobilität erfüllt und liefern kann. Die Forschung und Entwicklung muss hier weiter gehen, denn um Biomasse effizient zu nutzen und damit im großen Maßstab fossile Energieträger zu ersetzen, wird einerseits eine optimierte Biobrennstoffproduktion und anderseits die optimierte Umwandlungstechnik benötigt. Hierbei spielt die Alge eine immer größere Rolle.

Weitere Ideen, Entwicklungen und Zusammenhänge wurden anschließend diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.


V.i.S.d.P.

Uwe Dickmeis

Geschäftsführer NAM GmbH
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

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