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Biosprit aus Algen

11.11.201312:32 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Biosprit aus Algen
Reinalgenzuchtanlagen in Bassum Niedersachsen
Reinalgenzuchtanlagen in Bassum Niedersachsen

(openPR) Für Biokraftstoffe gibt einen globalen Markt und Handel - Zukunftsvision oder heute schon umsetzbar: Biosprit aus Algenöl Bei der Nutzung der Bioenergie kann viel falsch gemacht werden: Dem Wald wird zu viel Holz entnommen, der Boden kann durch landwirtschaftliche Praxis ausgelaugt und die Produktion von Nahrungsmittel können vernachlässigt werden. Diese Themen beschäftigen auch die Energiestrategen GmbH (http://www.energiestrategen-gmbh.de/) , Geschäftsführer Wolfgang Seliger erläutert in regelmäßigen Informationsveranstaltungen die Bedeutung der Algen mit den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten zum und der Markfähigkeit. Weiterhin wird aufgezeigt, welche Rolle der Produktionsstandort Deutschland, mit der Möglichkeit für Reinalgenzuchtanlagen zur industriellen Modulbauweise, bereithält. Mit dem Bevölkerungswachstum geht auch ein ständig wachsender Energiebedarf einher. Marktpotenzial und Entwicklung ohne eine Mehrbelastung der Umwelt sind gesellschaftlich und politisch gesteckte Ziele.



Energiewunder Algen

Sie sind mikroskopisch klein, und doch steckt in ihnen das Zeug zu Großem: Blau- und Grünalgen sind wahre Energiewunder. Als Erfinder der Fotosynthese verwandelten die Einzeller vor Milliarden Jahren die giftige Luft der Erde nur mithilfe von Sonnenlicht, Wasser und dem darin gelösten Kohlendioxid in eine sauerstoffreiche Atmosphäre. So bereiteten sie den Boden für die Entwicklung von tierischem Leben. Nun feilt der Mensch an ihrer zweiten Karriere als umweltfreundliche Lieferanten von Kerosin, Benzin und Diesel.

Die Produktion von Biodiesel gewinnt einen immer größeren Stellenwert

In der Natur gibt es mindestens 300.000 Arten von Mikroalgen, die Öl bilden. Wissenschaftler für phototrophe (Lichtenergie nutzende) Biotechnologie erforschen seit den 80er-Jahren am Institut für Getreideverarbeitung (1GV) bei Potsdam, wie sich die kleinen grünen Zellen am besten dazu bewegen lassen, den begehrten Biosprit zu liefern.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Mikroalgen verbrauchen genauso viel Kohlendioxid, wie der daraus gewonnene Kraftstoff beim Verbrennen produziert. Kohlendioxid ist ein Endprodukt von Verbrennungsprozessen und wird von Energieerzeugern in hohem Maße in die Atmosphäre abgegeben. Geschäftsführer Wolfgang Seliger (Energiestrategen GmbH aus Berlin) bestätigt, dass die Strategie des Unternehmens Energiestrategen GmbH, Reinalgenzucht in industrieller Modulbauweise in geschlossenen Schlauch-Inkubatoren zu produzieren im Wesentlichen auch darin besteht, dass durch den Einsatz von CO2 als Rohstoff, unter Ausnutzung der hohen Photosyntheseleistung von Mikroalgen aktiver Umweltschutz betrieben werden kann. Am Investitionsstandort Bassum und Essen in Niedersachsen ist eine optimale Synergie zwischen dem kostengünstigen Erwerb eines zur Produktion notwendigen Rohstoffes und dem ökologischen Nutzen der CO2-Bindung. Außerdem geht kein wertvolles Ackerland für ihren Anbau verloren. Das macht die Algenproduktion nicht nur umweltfreundlich, er steht auch in keiner Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung.

Algen müssen auf mehr Leistung getrimmt werden

Das Öl produzieren die Einzeller auf unterschiedliche Weise. Blaualgen lagern im Innern der Zelle kleines Öl Tröpfchen ab. Sie dienen ihnen als eiserne Energiereserve für schlechte Zeiten. Bei zahlreichen einzelligen Grünalgenarten ist Öl Bestandteil der Zellmembran. Dieser Rohstoff lässt sich aus den Zellen extrahieren.

Weltweit ist die Menge des von Algen produzierten Öls noch sehr gering. Es sind jährlich nur 10000 Tonnen. Die größten Abnehmer für das Hochpreisprodukt sind bislang die Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie. Biotreibstoffe sind in Verruf geraten. Wegen der Konkurrenz um Anbauflächen für Nahrungsmittel wird Biosprit aus Weizen, Raps oder Zuckerrohr in Zukunft allenfalls regional eine Nischenlösung bieten. Benzin und Diesel aus Erdöl können zwar auch mit Biosprit aus Stroh und Holzabfällen ersetzt werden. Damit werden wesentliche Aspekte der Biomassenproblematik entschärft: Die Ressourcenbasis wird auf Nicht-Nahrungsmittel verbreitert, und der Anbau kann auch auf schlechteren Böden und mit weniger intensiven Inputs vor sich gehen. Doch große Mengen an solchen Biotreibstoffen der zweiten Generation sind nicht zu erwarten.

Die große Hoffnung liegt daher auf Mikroalgen - als Basis für eine dritte Biosprit-Generation. Die Frage steht im Raum, ob diese Kleinstlebewesen aus dem Wasser tatsächlich den Treibstoffdurst der mobilen Welt löschen können?


V.i.S.d.P.:

Wolfgang Seliger

Geschäftsführer / Managing Director
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

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