(openPR) 17. Juni 2003
Der Bundesgrenzschutz und das tschechische Amt zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität (UOOZ) haben heute zeitgleich Einsatzmaßnahmen gegen eine international organisierte chinesische Schleuserorganisation durchgeführt.
In Köln und anderen deutschen Großstädten durchsuchten die BGS-Einsatzkräfte 30 Wohnungen, Hotels und Asylwohnheime und nahmen zehn Täter und 29 illegale Einwanderer fest. Darüber hinaus stellten die Beamten 20 gefälschte japanische Reisepässe, eine Pistole mit Munition, 35 Handys und drei Laptops sicher. Die Festgenommenen werden heute dem Haftrichter vorgeführt. Die illegal Eingeschleusten werden dem Ausländeramt übergeben.
In Tschechien wurden gleichzeitig 13 Tatverdächtige und 121 illegal eingereiste Chinesen festgenommen.
Seit Januar 2003 ermittelt das Bundesgrenzschutzamt Köln für die Staatsanwaltschaft Köln in einem Ermittlungsverfahren gegen diese Tätergruppe. Die Einschleusung erfolgte von China über Russland und die Tschechische Republik nach Deutschland.
Ursächlich für die Einleitung des Verfahrens war die Feststellung eines Päckchens mit japanischen Pässen, das in China aufgegeben wurde und an eine Anschrift in Köln gesandt wurde.








