(openPR) Spezifische Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate im Hafer sind hochwertige Bausteine einer ausgewogenen Ernährung. Sie unterstützen die Prävention von Diabetes mellitus Typ 2 aktiv. Auch beim Therapieeinsatz kann Hafer förderlich sein.
Für gesunde sowie für Diabetes-gefährdete Menschen ist Hafer ein Getreide, das bei der Steuerung der Nahrungs- und Nährstoffaufnahme wirkungsvoll unterstützen kann. Die Anwendung von Haferflocken und Haferkleie im heutigen Ernährungsalltag ist einfach – kombiniert mit frischem Obst und Milch oder Joghurt sind Hafererzeugnisse nach wenigen Handgriffen verzehrbereit. Haferflocken sind in jeder Variante Vollkornprodukte und damit reich an Ballaststoffen. Getreidevollkornprodukte und ihre Ballaststoffe haben hohes Präventionspotenzial – die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bestätigt, dass ein hoher Verzehr wahrscheinlich das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 senkt.
Hafererzeugnisse unterstützen die effiziente Nutzung des Insulins, die sogenannte Insulinsensitivität. Denn der lösliche Ballaststoff Hafer-Beta-Glucan verfügt über eine hohe Wasserbindungskapazität in Magen und Dünndarm. Dabei bildet er ein zähflüssiges Gel, das die Nahrungsbestandteile einschließt und die Aufnahme der Glucose ins Blut verzögert. Auf diesem Wege sorgt Beta-Glucan für einen langsameren und damit kontrollierten Anstieg des Blutzuckerspiegels und somit für eine geringere Insulinausschüttung. Langfristig ausgeglichene Insulinspiegel verbessern die Insulinsensitivität, so dass das Insulin an den Körperzellen wieder seine Funktion ausübt. Ferner bewirkt das Hafer Beta-Glucan unter bestimmten Voraussetzungen die aktive Senkung des Cholesterinspiegels bzw. die Aufrechterhaltung eines gesunden Cholesterinspiegels.
In bestimmten Fällen kann eine haferbetonte Ernährung auch bei diagnostizierter Insulinresistenz oder Diabetes mellitus Typ 2 die Blutzuckerwerte verbessern. Eine derartige Anwendung von Hafer ist schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt, als der deutsche Internist Carl von Noorden an der Diabetes-Krankheit forschte und eine Diäthaferkur entwickelte. Mediziner und Diabetesberater können hierzu Auskunft geben.








