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Kritik an der Forderung nach Atomwaffen

26.01.200615:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Kritik an der Forderung nach Atomwaffen
Cover von Gesellschaft ohne Vertrauen
Cover von Gesellschaft ohne Vertrauen

(openPR) Berlin: Der Buchautor und Bürgerrechtler Timothy Speed warnt in seinem neuen Buch „Gesellschaft ohne Vertrauen“ vor Bestrebungen die Freiheit, im Kampf gegen den Terror, zu reduzieren, um alte Denkstrukturen der Angst aufrecht zu erhalten. Das Nachdenken über die Anschaffung und Anwendung von Atomwaffen in Deutschland oder in Frankreich, ist nur ein weiterer gefährlicher Schritt rückwärts.

Speed erläutert in seinem Buch sehr ausführlich wie westliche Gesellschaften zunehmend damit beginnen, mit dem Argument der Terrorbekämpfung, innere Werte zu verwerfen.

Er schreibt dazu:
„Die Freiheit einer Gesellschaft ist wesentlich davon bestimmt, wie sie mit dem Bösen umgeht. Ist sie in der Lage die Ursachen des Bösen in der Unfreiheit des Menschen zu erkennen, wird sie eine gerechtere Gesellschaft werden. Bekämpft sie aber das Böse oder begründet gar ihre Ordnung auf dem Kampf gegen das Böse, wird sie selbst die Tyrannei in der Welt vermehren. Sie wird die Freiheit verlieren.“

Darum fordert er jene neuen Strategien der Friedensforschung, die längst erarbeitet sind, zu fördern und zu benutzen, statt immer noch nach den alten Waffen zu rufen.

Human Rights School
Freie Schule für Menschenrechte und Gesellschaftsentwicklung
Cottbusserstr. 88
15838 Wünsdorf
Sandra Mühl
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