(openPR) Únion kritisiert zu kurzen Gesamtferienzeitraum
23. Juni 2003 - Zum Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Neuregelung der Sommer-ferientermine von 2005 bis 2010 erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig MdB:
Wenn es nach dem Willen der Kultusministerkonferenz geht, wird die Überarbeitung der Sommerferienregelung die ge-genwärtigen Probleme leider nur teilweise lösen. Die jetzt geplanten durchschnittlich 83 Tage Gesamtferienzeitraum würden nicht nur weit unter den von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der Tourismuswirtschaft immer wie-der geforderten 90 Tagen liegen, sondern sogar unter den von 1995 bis 2002 festgelegten 86 Tagen. Auch wenn gleichzeitig die Zusammenballung der bevölkerungsreichsten Bundesländer etwas entschärft würde, so wären dennoch chaotische Verkehrsverhältnisse, eine kurze Feriensaison mit hohen Preisen für Familien und eine schlechte Auslastung deutscher Feriengebiete durch eine lange Vor- und Nachsai-son vorprogrammiert.
Die Ministerpräsidentenkonferenz am 26. Juni sollte diesen vorliegenden Entwurf der Sommerferienregelung für 2005 bis 2010 noch einmal grundlegend überprüfen. Die Kritik aus der Tourismusbranche darf nicht wie bereits Ende der 90er Jahre ignoriert werden, da ansonsten schon bald erneute Korrektu-ren nötig sein werden. Viele Familien können schon heute nicht gemeinsam verreisen oder sich überhaupt keinen Ur-laub leisten. Bedauerlich ist auch, dass SPD und Grüne die Forderung der CDU/CSU nach einer aktiven Beteiligung der Bundesregierung und der Einbeziehung von Vertretern der Tourismuswirtschaft ablehnen, obwohl insbesondere die massiven Auswirkungen auf die Verkehrssituation in den Sommermonaten die Kompetenz des Bundes berühren und eine praxisgerechte Lösung durch die Einbeziehung des Sachverstandes der Branche gefördert werden könnte.
Autor(en): Klaus Peter Brähmig
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
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