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Karrierekiller, Folge 8: Fit für den Headhunter oder doch nicht?

Bild: Karrierekiller, Folge 8: Fit für den Headhunter oder doch nicht?

(openPR) Es klingt einfach: Der Headhunter ruft an, man verabredet ein erstes Treffen und hat kurz darauf den Traumjob. Ganz ohne eigene Bewerbungsbemühungen, kostenlos und beinahe mühelos. So der Traum vieler gestresster Manager oder Fachkräfte, die die erste Führungsposition anstreben. Ein Anruf signalisiert schließlich: Ich bin wichtig, man kennt mich und man bemüht sich um mich, das ist der richtige Karriereturbo.


Leider gibt es auf dem Weg zum Traumjob viele - oft versteckte - Fallen.

Unklare Zieldefinition
Von den Stolperfallen weiß Karriereberater Wolfgang Wagner zu berichten: „Viele sind erst einmal überrumpelt und lassen sich auf Gespräche ein, ohne eine klare Zielposition damit zu verbinden. Gespräche mit dem Headhunter machen nur Sinn, wenn ich als Bewerber genau weiß, wohin ich will, was der nächste Karriereschritt sein soll. Nur aus Neugier agieren führt schnell in die Sackgasse.“
Headhunter erhalten von ihren Kunden ein klares Anforderungsprofil und gehen oft nach klaren Regeln vor. Ihr Wunschkandidat muss sowohl fachlich als auch persönlich passen, gerade wenn es um eine Führungsposition geht. Jeder Wechselwillige sollte sich also Gedanken machen, wie seine nächste Position aussehen könnte, sollte seinen Führungsstil reflektieren und natürlich die Erfolge aus seinen bisherigen Jobs parat haben.

Positionieren, abgrenzen und überzeugen, - die wichtigsten Erfolgsfaktoren
Coach Wagner von Bewerber Consult bietet daher ein Kurz-Coaching-Programm („Fit für den Headhunter“ ) an, bei dem die Kandidaten sich in 2-3 Einzelgesprächen auf die Situation und den speziellen Bewerbungsprozess vorbereiten können.
Die Einzelgespräche können individuelle Schwerpunkte haben, orientieren sich an der Biographie und der Persönlichkeit. Wie unterschiedlich die Problemstellungen sind, machen zwei typische Beispiele deutlich:
Herbert A. hatte bereits eine glänzende Karriere hinter sich. Ausgestattet mit einem Unidiplom und einer technisch-akademischen Weiterbildung hatte er schnell Karriere gemacht. Auf die ersten Führungspositionen folgte eine längere Tätigkeit als Abteilungsleiter, dann der Bereichsleiter, dann der CIO. Alles prima, konnte man denken. Headhunter ließen nicht auf sich warten, nur kam der Kandidat nicht aus der zweiten Reihe hinaus. Eingeladen wurde er, aber nicht eingestellt. Unter den üblichen drei Kandidaten war er immer an Nummer zwei oder drei positioniert. Gemeinsam mit Coach Wagner analysierte er die Gründe für sein „Scheitern“. In seiner vorletzten Station hatte es Diskussionen um seinen Führungsstil gegeben, er sah sich als offenen Erklärer, der viel Wert auf die Kommunikation mit Mitarbeitern und Führungskräften legte. Warum er bei den Headhuntern scheiterte, war auch schnell klar. Sie suchten eher „einen Brutalsanierer, denn einen Erklärer, jemanden, der für den kurzfristigen Erfolg alles macht, damit die Zahlen stimmen“, so sein Fazit. Eigentlich hätte er dies schon frühzeitig bemerken können, denn zur Unternehmenskultur hatte der vom Unternehmen bezahlte Headhunter nicht viel sagen wollen...
Die Lösung bestand also darin, dass der Bewerber seine Erwartungen an den neuen Job klar äußerte und schon in den Vorgesprächen selbst nachfragte und eher ablehnte, wenn wichtige Informationen fehlten. Im Coaching legte er klare Richtlinien und Ziele für sich fest und hinterfragte auch seine bisherige Bewerbungsstrategie. Letztlich entschied er sich dafür, ins Interimsmanagement ein zu steigen, da hier eher die Aufgabe im Vordergrund stand, die an konkreten Erfolgen messbar war. Birgit Zimmer-Wagner, versiert auf Fragen der persönlichen PR, riet ihm, sich mehr um sein öffentliches Reputationsmanagement zu kümmern und seine Kommunikationsstärke so positiv zu nutzen. Sie organisierte Speaker Slots, positionierte ihn auf wichtigen Veranstaltungen. Sein kommunikativer Stil überzeugte, was sich in passenden Jobangeboten niederschlug.

Alles für die Firma, nichts für sich
Fall zwei war anders gelagert: Andreas W. hatte überraschend die Kündigung erhalten, musste aber noch einige Zeit überbrücken, bis das Arbeitsverhältnis beendet war. Lange Kündigungsfristen und die unbedingte Vorgabe seines Arbeitgebers, den Stellenwechsel diskret und geräuschlos zu organisieren, schließlich war er Teil des Vorstandes, lähmten ihn und er setzte in dieser stressigen, belastenden Situation auf den Headhunter: „Der kümmert sich um mich, es ist kostenlos und die Gespräche mit dem neuen Arbeitgeber kann ich auch zu ungewöhnlichen Zeiten organisieren“.
Nicht bedacht hatte er, dass er auch Vorbereitungszeit zum Reflektieren, Recherchieren und zur persönlichen Positionierung brauchte. Schließlich sollte der neue Arbeitgeber nicht den Eindruck haben, dass er jedes Angebot annimmt und sich auf alle angebotenen Konditionen unreflektiert einlässt.
Im Coaching entwickelte er seine Erwartungen an die neue Position, wo für ihn Grenzen sind und welche Kompromisse er bereit war ein zu gehen. Letztlich entschied er sich für ein Coaching und die Recherche auf dem verdeckten Stellenmarkt, was das Team von Bewerber Consult im Hintergrund erledigte. Gleichzeitig schaufelte er Zeitpotentiale frei, um die Rückmeldungen der Arbeitgeber zu sichten und sich gezielt auf die Gespräche vor zu bereiten. Dieses Coaching musste er zwar selbst bezahlen, durch seine eigene Aktivität und den Coach als Sparringpartner steuerte er aber die Qualität des Prozesses selbst und musste bei der neuen Position keine großen Kompromisse machen: „Insgesamt hat sich mein Eigeninvestment bezahlt gemacht, denn die Position und die Bezahlung stimmen. So habe ich auch den Return on Investment gesichert und dies ohne Karriereknick“.

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