(openPR) Verbraucherschutzminister Seehofer täuscht die konventionellen Bauern +++ Zukünftig gliedert sich die Landwirtschaft in konventionell, gentechnisch und ökologisch
Berlin, den 13. Januar 2006 – Verbraucherschutzminister Horst Seehofer verkündete in der zurückliegenden Adventszeit eine augenscheinlich messianische Botschaft. „Konventionelle Bauern seien für ihn genauso wichtig wie Ökobauern“, und, „Seehofer will den Anbau genveränderter Pflanzen anders als Künast vorantreiben“, wird er vom Spiegel zitiert. Mit dieser Äußerung hat Horst Seehofer an Profil gewonnen. Wenn auch nicht zum Guten.
Denn die beiden gegensätzlichen Parteinen konventionelle Landwirtschaft und der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen lassen sich nicht vereinen? Das beste Beispiel ist der Agro-Gentechnik-Vorreiter Kanada. Nach nur wenigen Jahren Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen waren zahlreiche Felder verseucht. Weder der konventionelle kanadische Bauer noch Gentechnik-Landwirte haben heute eine Chance ihre Erträge auf dem Weltmarkt abzusetzen.
Märkisches Land Bote spürt nach: Wie sind Horst Seehofers Äußerungen zu verstehen.
Positiv verstanden liegt Horst Seehofer der konventionelle Bauer genauso am Herzen, wie der Ökobauer. Er wird also für den Schutz beider einsetzen und die Verbreitung gentechnisch veränderten Saatguts verhindern. Negativ verstanden, legt Horst Seehofer den Schwerpunkt seiner Amtszeit auf die Etablierung der Agro-Gentechnik in Deutschland. Somit ist ihm der konventionelle Bauer immer noch genauso wichtig, wie der Ökobauer. Denn beide würden im Namen des Fortschritts geopfert werden.
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