(openPR) 500 geladene Gäste kamen zur Jubiläumsfeier von Märkisches Landbrot - Renate Künast lobte die 26 Jahre Vorbild- und Vorreiterposition der Brotbäckerei demeter - Geschäftsführer Joachim Weckmann bedankte sich bei allen Bäckern, Bauern, Wiederverkäufern und Freunden: „Danke. Ihr seid heute der Grund zum Feiern.“
77 Jahre märkisch gut! - Die Berliner Brotbäckerei demeter Märkisches Landbrot feierte am 7. Juli 2007 ihr 77jähriges Firmenjubiläum auf dem Bäckereigelände in Neukölln. Zur achtstündigen Feier kamen gut 500 Verkäuferinnen, Bauern, Händler, Mitarbeiter und Freunde. Unter den zahlreichen Gratulanten befand sich auch die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast. „77 Jahre zu bestehen ist eine Leistung und davon auch noch 26 Jahre Vorreiter und Vorbild für ökologisches Wirtschaften zu sein, ist eine besondere Tat,“ sagte Renate Künast in ihrer Geburtstagsrede. Inhaber und Bio-Pionier Joachim Weckmann gab dieses Lob direkt weiter: „Würden nicht alle Bauern, Mitarbeiter, Wiederverkäufer und Freunde täglich hinter Märkisches Landbrot stehen, gäbe es keine Brotbäckerei demeter, wie diese. Ihr seid der Grund für diese Feier. Ich sage Danke.“ Demeter-Bauer Jürgen Templin bestätigte diesen besonderen Zusammenhalt bei Märkisches Land-brot. Am 1. April 1930 wurde Märkisches Landbrot in der Sonnenallee gegrün-det und seit 1981 von Joachim Weckmann konsequent auf die demeter-Bio-Produktion umgestellt.
Regelmäßige Wolkenbrüche konnten die Stimmung auf der Jubiläumsfeier von Märkisches Landbrot in der Bergiusstraße in Neukölln nicht trüben. Den Bio-Kuchen aßen die Gäste dann halt in der großen Backstube. Hier war es mollig warm. Die Backöfen buken die unzähligen Bio-Brote vom Kinderbacken. Zwischen den kleinen Bäckerin-nen und Bäckern tobten die Fee Windy und Maxx der Troll hin und her, die beiden Maskottchen von Märkisches Landbrot. Draußen unter dem Vordach spielten die „Good Girls“. Das Bio-Bier wurde direkt aus dem Feuerwehrwagen der Braumanufaktur gezapft. Einen verlockenden Duft verbreiten drehte sich der Bio-Ochse auf seinem Spieß. Wenn der Konditor Bernd Tillmann nicht mit seinem Unimog auf den Hof fuhr, um die begeisterten Besucher zu einer Kieztour abzuholen, brachte er ein verführerisches Bio-Kuchenblech nach dem anderen aus seiner Backstube hervor.
Die 500 geladenen Gäste merkten gleich beim Betreten des Hofes, hier geschieht etwas Besonderes. Bäcker, Mitarbeiter und Bauern von Märkisches Landbrot haben sich ins Zeug gelegt für dieses Fest. Märkisches Landbrot wurde 77 Jahre alt und ist erfolg-reich. Sie haben die Backstube und das Gelände schön hergerichtet, das beste Brot gebacken und den besten Käse geliefert. „Es ist ihr Fest und ihr Erfolg,“ sagt Joachim Weckmann, „denn ohne ihren Einsatz und ihre Energie gäbe es eine solch besondere Brotbäckerei nicht. Ich sage heute nur Danke.“
Am 1. April 1930 wurde Märkisches Landbrot vom Bäckermeister Friedrich Messerschmidt in der Sonnenallee gegründet. In den 1970er Jahren hatte der Familienbetrieb immer mehr mit der industriellen Konkurrenz zu kämpfen und kam den Anforderungen nicht nach. Die Gelegenheit für Joachim Weckmann. „In den 70er hatten Freunde und ich bereits zwei Bio-Bäckereien in Berlin gegründet, den Charlottenburger Brotgarten in der Seelingstraße 30 und den Kreuzberger Brotgarten in der Freiligrathstraße.“ So kaufte der Bio-Pionier 1981 die traditionelle Berliner Brotbäckerei und begann mit der konsequenten Neuausrichtung auf ökologisches Wirtschaften. „77 Jahre zu bestehen ist eine Leistung und davon auch noch 26 Jahre Vorreiter und Vorbild für ökologisches Wirtschaften zu sein, ist eine besondere Tat,“ kommentierte Renate Künast diesen Schritt in ihrer Geburtstagsrede. Einen Überblick über diese besondere Zeit bot eine Videoinstallation direkt über dem reichlich gedeckten Büffet. „Mit Märkisches Landbrot zu arbeiten, ist immer etwas besonderes,“ sagte demeter-Bauer Templin, „seit 15 Jahren beliefere ich die Brotbäckerei mit demeter-Getreide. Es ist stets ein fairer Handel und eine gute Freundschaft.“
Das Rahmenprogramm des 77jährigen Jubiläums hatte viel mit Backen zu tun. Neben Kinderbacken und Betriebsführungen, stellen Padma und Magda Wangyal ihr Projekt „Bio-Bäckerei in Tibet“ vor und bedanken sich bei Märkisches Landbrot für die Unterstützung mit traditionellen tibetanischen Tänzen. Der christliche Friedensdienst eirene berichtete über die Erfolge im Niger. 2006 engagierte Märkisches Landbrot in der Dürreregion einen landwirtschaftlichen Berater, der den Menschen hilft die kargen Flächen erfolgreich und nachhaltig zu bewirtschaften. Renate Dylla vom Büro für Lebensmittelqualität - Alexander Beck führte mit den Besuchern zahlreiche sensorische Tests an demeter-Broten und Brunnenwasser durch. Jakob Ganten von der Arbeitsgemeinschaft biodynamischer Landbau und Michael Wimmer von der Fördergemeinschaft ökologischer Landbau e.V. informierten über die Ansätze und Auswirkun-gen der ökologischen Landwirtschaft. Nebenan vertiefte die Ausstellung „Nachhaltigkeit“ von Professor Dr. Dr. Martina Schäfer das ökologische Wirtschaften. Autorin Julia Noack las vor aus ihrem Buch „Die Magie des Brotes“. Das Projekt „Frühstück für Kinder“ war mit dem von Märkisches Landbrot mitfinanzierten Transporter da und der Verein zur Förderung der Eurythmie in Neukölln e. V. bot Schnupperkurse an.
Ein besonderes Geschenk brachte das Team der Bio-Brotbox Berlin-Brandenburg mit zum Jubiläum. Dr. Burkhardt Sonnenstuhl, Mitinitiator der Bio-Brotbox, von der Projektagentur Domäne Dahlem hatte einen Marktstand bauen lassen. „Ganz zu Beginn habe ich damals aus dem Rucksack heraus unser Bio-Brot verkauft. Mein erster richtiger Marktstand war ein großes Ereignis,“ verriet Joachim Weckmann. www.landbrot.de









