(openPR) „Gestaltete Übergänge“ - Lebensschwellen mit den Mitteln der Erlebnispädagogik meistern
Am 12. und 13. Oktober 2013 lädt der Verein Aventerra zur erlebnispädagogischen Fachtagung ins Rudolf Steiner Haus nach Stuttgart ein. Die Tagung findet bereits zum 10. Mal statt. Dieses Jahr zum Thema „Gestaltete Übergange – Initiation, Prozessbegleitung, Naturarbeit“. Die Veranstaltung richtet sich an pädagogisches Fachpersonal wie Lehrer, Erzieher oder Erlebnispädagogen, ist aber auch für alle Interessierten offen. Vorträge bieten einerseits einen theoretischen Zugang zum Thema. Dank des vielfältigen Workshopangebots haben die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, die praktische Seite erlebnispädagogisch gestalteter Übergangsrituale kennenzulernen. Kooperationspartner der Tagung ist der Bund Freier Waldorfschulen.
Stuttgart, im Juli 2013 – Jeder Mensch steht im Laufe seines Lebens an verschiedenen Schwellen: Der Jugendliche wird erwachsen, der Erwachsene heiratet und übernimmt Verantwortung für andere Menschen und irgendwann stehen alle an der Schwelle des Todes. Vielfach sind die Übergänge im Leben mit Ängsten behaftet. „Was uns in unserer industrialisierten Gesellschaft häufig fehlt, ist eine ritualisierte Methode, mit diesen Ängsten umzugehen“, erklärt Peter Schrey, Geschäftsführer von Aventerra. „Durch bewusst begangene Rituale bieten wir gerade Jugendlichen eine Hilfestellung an. Durch gemeinschaftliche Rituale fühlen sie sich mit ihren Herausforderungen nicht allein gelassen.“
Die erlebnispädagogische Fachtagung „Gestaltete Übergänge“ bietet diesem wenig beachteten Thema eine Plattform und hat dazu renommierte Fachleute eingeladen. In Vorträgen und Workshops diskutieren und erarbeiten die Experten gemeinsam mit den Teilnehmern praxisnah die Chancen kollektiv begleiteter Lebensübergänge – aus erlebnispädagogischer Sicht.
Vorträge und Workshops - Lebensschwellen bewusst erleben und begehen
Prof. Dr. Peter Schneider und Prof. Dr. Janne Fengler von der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft beleuchten in ihren Vorträgen Initiationsprozesse aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive. Im Abschlussvortrag widmet sich Dr. Geseko von Lüpke, Journalist und Buchautor, der Frage, wie alte Initiationsrituale für die moderne Welt wiederentdeckt werden können.
Die Bandbreite der Workshops zeigt die ganze Vielfalt an erlebnispädagogischen Möglichkeiten, Übergangsritualen in unserer Gesellschaft wieder mehr Platz einzuräumen. Das Spektrum der Methoden bedient sich beispielsweise in der Theaterpädagogik, nutzt die Mittel der gewaltfreien Kommunikationsformen und besinnt sich auf das Prinzip der Heldenreise – um nur einige Workshopschwerpunkte zu nennen. Praxisorientiert erarbeiten erfahrene Pädagogen, Psychologen und Therapeuten mit den Teilnehmern verschiedene Methoden, die dabei helfen, Übergangsrituale wieder als einen sinnvollen Teil des Lebens zu integrieren und die daraus entstehenden Chance zu nutzen. Die Methoden sind vielfach in der Erziehungspraxis erprobt, können aber auch auf Erwachsene übertragen werden.
Der Tagungsbeitrag beträgt 150 Euro für das gesamte Wochenende. Alle Informationen rund um die Tagung sind unter www.aventerra.de/tagung abrufbar.













