(openPR) Familien werden zu den Verlierern des gesellschaftlichen und ökonomischen Wandels gemacht
27. Juni 2003: Anlässlich der Vorstellung des Haushaltsentwurfs für 2004 und der damit vorgelegten Einsparvorschläge erklärt die familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:
Die Absenkung der Einkommensgrenzen für das Erziehungsgeld wird eine Vielzahl von Familien weiter in die Armut treiben. Familien sind nicht nur besonders von Armut betroffen, sondern wurden unter Rot-grün immer stärker finanziell belastet. Mit ihren Einsparvorschlägen setzt die rot-grüne Bundesregierung wieder bei den Familien mit niedrigsten Einkommen an. Damit werden diese Haushalte endgültig an den Rand der Gesellschaft gedrängt.
Die Eigenheimzulage ist für junge Familien und dabei insbesondere für Bezieher geringer und mittlerer Einkommen eine wichtige Unterstützung beim Erwerb von Wohneigentum. Zukünftig wird der Traum von den eigenen vier Wänden für viele Familien nicht mehr finanzierbar sein. Außerdem wird ihnen die oft einzige Möglichkeit genommen, um zusätzlich für das Alter vorzusorgen. Die Bundesregierung setzt damit ihren Kurs einer kinderfeindlichen und familienunfreundlichen Politik fort.
Gleichzeitig werden Familien durch die Kappung der Entfernungspauschale zusätzlich zur Kasse gebeten. Gerade für Familien ist der Erwerb von Wohneigentum nur außerhalb von Ballungsräumen finanziell zu verkraften. Singles sowie Ehepaare ohne Kinder, die überwiegend in Städten leben, bleiben außen vor.
Immer wieder wird auf die katastrophale demographische Entwicklung hingewiesen. Familien mit Kindern dürfen daher, im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen nicht noch stärker belastet werden.
Rot/Grün macht Familien arm und nimmt bewusst in Kauf, dass die Schere zwischen Familienhaushalten und Haushalten ohne Kinder weiter auseinander klafft. Damit macht sie Familien zu den Verlierern des gesellschaftlichen und ökonomischen Wandels.
Autor(en): Maria Eichhorn

