(openPR) Die ICB Group aus Zürich rückt in den Fokus des Anlegerschutzes. Der Schweizer Finanzdienstleister verkauft so genannte Wandel¬anleihen des welt¬weit tätigen Ölkonzerns Schlum¬berger mit insgesamt drei Varianten, die sich durch die Laufzeit von bis zu 5 Jahren unterscheiden. Anleger zeichnen die Anleihen mit der angeblichen Aussicht auf Renditen von bis zu knapp 10 Prozent. Allerdings: Schlumberger hat diese Produkte gar nicht im Angebot.
Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden: „Wir vertreten Anleger, denen diese suspekte Anlage telefonisch angeboten wurde mit dem Versprechen, dass diese Wandelanleihen problemlos in echte Schlumberger-Aktien getauscht werden könnten. Dieser Wandel sollte aber – so die Empfehlung ¬- nicht vorgenommen werden – da auch die Wandelanleihe besten Wertzuwachs erfahren würde.“
Cäsar-Preller: „Dieses Gehabe ist an sich schon mysteriös, Recherchen nach der ICB-Gruppe führen auch nicht wirklich weiter. Die asiatische ICB Group weist jeden Zusammenhang mit einer angeblichen Schweizer Tochter zurück!“
Für Anleger ist das schon eine böse Sache, denn das in die Niederlande überwiesene Geld ist erst einmal verschwunden. Der Wiesbadener Experte empfiehlt, Strafanzeige zu stellen und den Versuch der Rückabwicklung anwaltlich begleiten zu lassen: „Von allein passiert da garantiert nichts!“
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