(openPR) An den Aktienmärkten gab es eine kurze Verschnaufpause. Einen der härtesten Korrekturen erfuhr der Leitindex Nikkei, seit November war dieser in einem beständigen Anstieg und fiel an dem letzten Donnerstag um -7,32%. Andere Werte aus den asiatischen und europäischen Märkten fielen ebenfalls, Korrekturen wirkten sich aber nicht in einer ebenso starken Kraft aus.
Viele Investoren machen Notenbankchef Ben Bernanke für den Tumult verantwortlich. Händler laufen ebenfalls Gefahr sich durch verschiedene Motive hinsichtlich der Veränderung zu verspekulieren. Einige sind über die FED Geldpolitik und die fehlende, vorhergesagte Hyperinflation entsetz. Andere wiederum erhoffen sich ein Ende der aktuellen Geldpolitik. Jedoch würde eine Beendigung dieser Geldpolitik einem Eingeständnis der fehlgeschlagenen Politik von Präsident Obama gleichkommen.
Die dritte und größte Gruppe der Wallstreet Anleger verpassen die rasante Aktienrally, die großen Indizes gewannen, seit Januar 3 Mal in Folge gegen Hedge Fonds. Kein Wunder das die Frustration groß ist, ausgiebige Bonuszahlungen könnten dieses Jahr durch ein zu schnell herbei gezwungenen und nicht eingetretenen Wechsel an den Aktienmärkten ausbleiben.
Ein Umschwung hängt von objektiven Analysen ab, die jedoch nach oben hin fehlenden historischen Hochs machen den Markt unberechenbarer. Des Weiteren sind natürlich die folgenden Worte bei den Notenbankkonferenzen mit Vorsicht zu genießen, eine Änderung der Geldpolitik hätte logischerweise einen entscheidenden Einfluss. Die US-Notenbank plant weiterhin weitere Investitionen von 85 Milliarden US-Dollar Anleihen zu erwerben, so lange das Ziel von 6,5% Arbeitslosigkeit und sich das Wachstum stabilisiert.
Aktuell ist die US Wirtschaft hiervon noch entfernt, 8-12 Monate könnte dieser Prozess noch andauern. Die Szenarien die in den letzten Wochen bei Tradern abgelaufen sind zeigt wie so oft eine festgefahrene Meinung Geld kosten kann.











