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Inkontinenz - Wenn falsche Scham die Heilung verhindert

21.05.201317:58 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Für die meisten Betroffenen ist Blasenschwäche oder Stuhlinkontinenz nach wie vor ein Tabuthema. Neben den Einschränkungen durch die Krankheit, leiden sie besonders unter ihrer Scham. Anlässlich der Welt-Kontinenz-Woche, findet am Montag den 27. Mai um 18.00 Uhr im Kplus Forum Solingen das Patientenforum „Tabuthema Inkontinenz“ statt.



In Deutschland leidet fast jeder zehnte Erwachsene unter Harn- oder Stuhl-inkontinenz. Dabei handelt es sich nicht nur um ein lästiges Symptom, sondern eine chronische Erkrankung. Besonders fatal: Viele Betroffene schweigen aus Scham und versuchen, die massiven Beeinträchtigungen in Ihrem Alltag auch vor ihrer Familie oder Freunden zu verstecken. „Ernsthaft gefährlich wird es, wenn Betroffene kaum noch etwas trinken, aus Sorge, nicht rechtzeitig eine Toilette zu finden“, erklärt Professor Dr. Klaus Meinen, Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe der St. Lukas Klinik.

Dabei können die Spezialisten in leichten Fällen schon durch eine gezielte Stär-kung der Beckenbodenmuskulatur und damit ohne Operation helfen. Weiterhin schaffen schonende chirurgische Methoden, wie zum Beispiel das Schlingen-verfahren, Abhilfe. Dabei wird die Harnröhre durch ein spezielles Band leicht angehoben und dauerhaft stabilisiert. Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv. Für 87 Prozent aller Patientinnen ist unkontrollierter Harnverlust danach ein Thema der Vergangenheit, auch bei stärkeren Belastungen und beim Sport.

Die Stuhlinkontinenz, an der in Deutschland ungefähr fünf Prozent der Bevöl-kerung in unterschiedlicher Ausprägung leiden, wird in der Gesellschaft noch stärker tabuisiert. Vor allem Senioren oder Menschen nach Krebsoperationen sowie Schlaganfällen sind davon betroffen. Aber auch in diesem Fall sind die Heilungschancen gut. „Mit gründlicher Diagnostik und einer gezielten Therapie können wir die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend verbessern. Ein operativer Eingriff ist nur in wenigen Fällen nötig“, erläutert Dr. Markus Meibert, Chefarzt der Abteilung Chirurgie der St. Lukas Klinik. Beide Chefärzte appellieren an die Betroffenen eindringlich, sich mit ihren Beschwerden in ärztliche Obhut zu begeben und die Schweigespirale zu durchbrechen.

Die St. Lukas Klinik ist seit langem Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz-gesellschaft, wofür entsprechende Erfahrungen und Fertigkeiten in Diagnostik und Therapie sowie eine entsprechende apparative Ausstattung wichtige Voraussetzungen sind.

Am Montag, den 27. Mai 2013 um 18.00 Uhr haben Betroffene und Interessenten die Möglichkeit, sich beim Patientenforum „Tabuthema Inkontinenz“ ausführlich über Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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