(openPR) Seit dem 21. August präsentiert sich der Inkontinenz Selbsthilfe e.V. mit seinem Internetauftritt in neuem Design und neuem Aufbau. Übersichtlich, mit einer klaren Struktur und einfachem Zugang zu umfangreichen Informationen.
Einen Schwerpunkt legen wir natürlich auf unser Thema Inkontinenz und allen damit zusammenhängenden Bereichen. Daneben haben wir unseren Servicebereich stark ausgebaut. So finden Sie auf unserer neuen Homepage nun eine Urologische Klinik-Datenbank und ein Lexikon der Fachbegriffe. Neu sind auch unsere Online Ratgeber. Zu ausgewählten Themen, z.B. dem Beckenbodentraining, finden Sie umfangreiche Informationen im Ratgeberstil.
Der Bereich „Behinderung“ erläutert anschaulich und leicht verständlich, wie sich der Grad der Behinderung errechnet oder welche Nachteilsausgleiche mit welchem Merkzeichen verbunden sind.
In unserem Themenportal „Pflege“ finden Sie umfangreiche Hinweise zur Pflegeversicherung und allen damit verbundenen Fragen.
Die „virtuelle Selbsthilfegruppe“ – Das Forum des Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Wer wüsste es besser als die Betroffenen selbst, welche Angst, Scham und Tabuisierung mit dem Thema Inkontinenz verbunden sind. Gerade in der kritischen Anfangsphase einer sich entwickelnden Inkontinenz-Sympthomatik bestehen viele offene Fragen.
„Warum verliere ich Urin?“
„Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?“
„Wie kann ich meine hygienische und soziale Kompetenz sichern?“
um nur die häufigsten Fragen zu nennen.
Vielen Betroffenen fällt das persönliche Gespräch mit dem Arzt zunächst schwer. Deshalb suchen viele Betroffene den Weg über das Internet, um sich zu informieren und am gegenseitigen Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Der Vorteil des Internets liegt dabei klar auf der Hand: Die Anonymität bleibt gewahrt.
Der gegenseitige Erfahrungsaustausch, eine Plattform, auf welcher Fragen gestellt und beantwortet werden, bewirkt bei vielen einen offeneren Umgang mit der Problematik. Geteiltes Leid ist halbes Leid, lautet das Motto vieler Selbsthilfeangebote.
„Wer ernsthaft krank ist, geht zum Arzt“, soweit die Theorie. Bei der Inkontinenz vergehen allerdings oftmals Wochen, Monate oder sogar Jahre, bis Betroffene die ärztliche Hilfe suchen. Viele sprechen nicht einmal mit ihrem Partner oder den engsten Angehörigen über ihre Probleme. Die Scham, mit anderen über intime Dinge zu sprechen ist so groß, dass sehr schnell ein Teufelskreis entsteht.
Isolation und/oder partnerschaftliche Probleme bis hin zur Depression sind nicht selten. Zunächst überwiegt meist die Hoffnung, dass Beschwerden sich von allein bessern und wieder verschwinden. Später stellt sich vielleicht die Angst ein, dass hinter den Symptomen eine lebensbedrohliche Krankheit stecken könnte. Nicht selten wird sich mit den auf dem Markt befindlichen Hilfsmitteln arrangiert.
Deshalb besteht eines der dringlichsten Ziele des gegenseitigen Erfahrungsaustausches auch darin, Betroffene zu motivieren, den Arztbesuch nicht länger aufzuschieben. Die Information und die Erfahrungsweitergabe anderer helfen vielen Betroffenen, den Weg zur Arztpraxis zu gehen, Ängste vor Untersuchungen zu nehmen sowie Ratschläge über erfolgreiche Therapieansätze zu erhalten.
Inkontinenz ist niemals ein Zustand, welcher hingenommen oder gar verdrängt werden sollte. In den meisten Fällen kann durch Diagnostik und individuelle Therapie eine deutliche Linderung oder gar Heilung erzielt werden.
Neben den regionalen Selbsthilfegruppen vor Ort bieten wir Ihnen eine „virtuelle Selbsthilfegruppe“ in Form eines Forums an. Ziel dieses Angebots ist es, auch den Menschen, welche beispielsweise aus geografischen Distanzen keine Selbsthilfegruppe vor Ort besuchen können, eine Plattform zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch bereitzustellen.
Die „virtuelle Selbsthilfegruppe“ ist also ein Kommunikationsweg, welcher ganz entscheidend dazu beiträgt, dass sich Betroffene über ihre Problematik informieren können und mit ebenfalls Betroffenen ein gegenseitiger Erfahrungsaustausch stattfindet.
Allerdings sind wir bestrebt, durch das Online-Angebot keine virtuelle Welt aufzubauen. Es liegt nicht in unserem Bestreben, dass ein anonymes Forum zur Isolation beiträgt oder diese sogar fördert.
Es ist immer wieder schwierig, Menschen davon zu überzeugen, sich ihrer Problematik zu stellen.
Wir erleben dies beispielsweise bei unseren Veranstaltungen vor Ort. Die Veranstaltungen sind gut besucht, das Informationsbedürfnis hoch. Wenn es aber um den Punkt der Teilnahme an einer örtlichen Selbsthilfegruppe geht, wenden sich viele Besucher sehr schnell ab. Von Angesicht zu Angesicht über seine Symptome zu berichten ist für viele eine unüberwindbar hohe Schwelle.
Wir würden uns freuen, wenn wir auch Sie auf unserer neuen Homepage begrüßen dürfen.
Sie erreichen die Homepage über folgenden Link :
www.inkontinenz-selbsthilfe.com
Vielleicht findet unser Themenbereich „Vereinsvorstellung“ ebenfalls Ihr Interesse. Dort erläutern wir Ihnen die Ziele des Inkontinenz Selbsthilfe e.V. Sie erfahren mehr über unsere Aktivitäten und aktuellen Projekte.
Webseite: www.inkontinenz-selbsthilfe.com
Forum: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/forum/
Pressekontakt:
Eckhard Petersmann
Schützenstrasse 35
58135 Hagen
Tel. : 02331 – 46 35 47
Fax : 02331 – 46 35 49
eMail:
Weitere Informationen:
Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Geschäftsstelle
Berliner Strasse 13-15
35415 Pohlheim
Telefon & Fax: 06403 – 96 97 933
eMail:
Internet: www.inkontinenz-selbsthilfe.com
Der Inkontinenz Selbsthilfe e.V. ist ein Selbsthilfe-Verein, welcher 2006 von Menschen gegründet wurde, die selbst von Inkontinenz betroffen bzw. Angehörige von Betroffenen sind. Wir verstehen uns als Zusammenschluss von Personen, die sich als Betroffene, Partner, Angehörige und Personen aus der Medizin und den Heilberufen mit der Thematik Inkontinenz auseinandersetzen.
Ziele und Arbeit des Inkontinenz Selbsthilfe e.V.:
Das Ziel des Inkontinenz Selbsthilfe e.V. ist es, die Lebensumstände von Inkontinenz-Betroffenen und deren Angehörigen zu verbessern. Ein wesentliches Anliegen ist es, die Betroffenen mit Informationen zu versorgen und ihr Selbstbewusstsein so zu stärken, daß die oftmals vorhandene Unwissenheit, Scham, Angst und Isolation reduziert wird. Nur allzu oft wird Inkontinenz tabuisiert. Aus dieser Tabuisierung, welche gesellschaftlich, aber vor allem in vielen Köpfen der Betroffenen selbst stattfindet, entsteht nicht selten eine Verdrängung. Ein Drittel aller Betroffenen haben noch nie einen Arzt aufgesucht, viele sprechen über Ihre Problematik nicht einmal mit dem Partner, den nächsten Angehörigen oder Freunden.
Aus diesen Gründen steht neben der Aufklärung und Information vor allem der gegenseitige Erfahrungsaustausch im Vordergrund.
Der Inkontinenz Selbsthilfe e.V. hat sich deshalb ein Leitbild gegeben: Helfen, Informieren und Fördern.
Nach diesem Leitbild ist das gesamte Handeln des Vereins ausgerichtet.
Unsere Arbeit erstreckt sich auf die folgenden Bereiche:
- Information und Erfahrungsaustausch für und durch Betroffene und Angehörige
- Bereitstellung eines Online-Portals und eines Forums
- Gründen und Fördern von Selbsthilfegruppen
- Aufklärung durch Öffentlichkeitsarbeit - Information unter Nutzung aller verfügbaren Medien
- Beratung für Erkrankte, vor allem in der kritischen Anfangsphase, und für deren Angehörige
- Aufklärung der Bevölkerung durch Verteilung von Broschüren etc.
- Beratung für Angehörige der Heil- und Pflegeberufe
- Erprobung von Hilfsmittel
Die Diagnose "Inkontinenz" trifft auch heute die meisten Menschen völlig unvorbereitet. In der Öffentlichkeit, aber vor allem bei den Betroffenen, wird der Begriff häufig mit „Unsauberkeit“ und „Ekel“ verbunden. Außerdem werden als Betroffene zumeist alte Menschen erwartet.










