(openPR) Einblick und Erfahrungsbericht.
Immer mehr Krankenschwestern, Altenpfleger aber auch Kaufleute bilden sich als Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen weiter. Der Grund: Die Zusatzqualifikation mit IHK-Abschluss bietet Aufstiegschancen als Pflegedienst-, Stations- oder Heimleiter. Und wer körperlich nicht mehr so hart arbeiten kann, bleibt als Verwaltungsexperte in der Branche.
Eine, die den Fachwirt in Rekordzeit absolviert hat, ist Michaela Klein. Sie hat sich mit nur 25 Jahren eine Leitungsfunktion in der Gesundheitsbranche gesichert. Als frisch gebackene Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen übernimmt die Waiblingerin im April 2013 die kaufmännische Leitung des Zentrums für ambulante Rehabilitation (ZAR) in Stuttgart. Aktuell arbeitet sie noch als Verwaltungsleiterin beim Schwesterunternehmen in Ulm. Doch die Karrieretüre ist offen. Erster Schritt auf der Jobleiter sollte eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester sein. Doch das Knie machte Probleme. „Den ganzen Tag stehen und gehen - das war nichts für mich“, sagt Klein heute. Also sattelte sie kurzerhand um und absolvierte eine Lehre zur Kauffrau im Gesundheitswesen. Als Jahrgangsbeste mit einem Notenschnitt von 1,3 und einem IHK-Stipendium zur Begabtenförderung in der Tasche, war für Klein klar: „Ich mache den Fachwirt.“ Den legte sie in Rekordzeit ab. Nach nur neun Monaten nebenberuflichem Unterricht an Sams- und Sonntagen meldete sie sich zur Prüfung bei der IHK an. Und bestand wiederum als Beste. Kurz nach der Prüfung dann die nächste Herausforderung: Ein Lehrgang zum Betriebswirt. Wieder in eineinhalb Jahren. Wieder mit bestem Abschluss.
Wer denkt, diese Geschichte ist ein Einzelfall, kennt das Angebot der Privatakademie carriere & more nicht. Die Privatakademie mit Sitz in der Region Stuttgart strebt eine überdurchschnittlich hohe Besteherquote zwischen 80 und 100 Prozent an. Basis dieses Models ist ein spezielles Lehrgangskonzept: das eva-Lernsystem®. Moderne lernbiologische Erkenntnisse fließen ebenso ein, wie Techniken aus dem Superlearning und dem Mentaltraining. Warum Leute zu www.schneller-schlau.de kommen und wie so ein Lehrgang abläuft, erklärt carriere & more-Geschäftsführerin Simone Stargardt: „Viele unserer Teilnehmer sind noch von der Schule oder aus Weiterbildungen geschädigt.“ Denn herkömmliche Unterrichtsmethoden, meist mit einer Vielzahl von Dozenten, oft ohne Skripte für die Schüler vermiesen die Lust am Lernen.
Einen Fachwirt /in IHK in 25 Tagen wie ihn die Privatakademie anbietet, ist bundesweit einzigartig. Im Vergleich mit anderen Weiterbildungsanbietern sind hier die Unterrichtsstunden auf die Hälfte reduziert. „Da war ich anfangs schon etwas skeptisch“, bekennt auch Michaela Klein. Und trotzdem besuchte sie einen der kostenlosen Infoabende. Dort stellte Stargardt die Lernmethode und das Lehrmaterial vor. „Überzeugt hat mich, dass verschiedene Sinneskanäle zum Lernen angesprochen werden – und vor allem die Dozentin. Sie nahm sich Zeit und beantwortete ruhig und souverän alle Fragen – bis ins letzte Detail“, erzählt Klein.
Im Gegensatz zu anderen Anbietern starten die carriere & more-Kurse auch mit wesentlich kleineren Teilnehmerzahlen. Bei maximal 16 Personen ist die Obergrenze. „Beim Kurs in Waiblingen waren wir zu acht“, wie Klein berichtet. Auffällig ist auch die geringe Abbrecherquote. In Kleins Kurs steckte niemand frühzeitig auf. Alle zogen die Weiterbildung voll durch.
Ein wichtiger Grund für das dynamische Lernen sind die klar strukturierten Skripte. Die Ordner sind so aufgebaut, dass die Teilnehmer im Unterricht mitschreiben und somit aktiv das Geschehen verfolgen können. Dadurch lernen sie bereits während des Seminars und verknüpfen ihr Wissen mit der Praxis. Allerdings schreiben sie nur das Wichtigste mit, so dass sie sich auf die wesentlichen Fakten konzentrieren können und leichter den Stoff überblicken. Jeder kann sich so voll und ganz auf Inhalte und Diskussionen konzentrieren.
Für viele neu, aber als sehr angenehm empfanden die Teilnehmer die Entspannungsübungen am Anfang und Ende des Unterrichtes. Wie Spitzensportler lernen die Teilnehmer sich mental perfekt auf die Prüfung vorzubereiten. Die geführten Übungen erleichtern zum Tagesbeginn das Aufnehmen des Lernstoffes und bilden am Abend eine fundierte Zusammenfassung des Gelernten, verdeutlicht die Bildungsexpertin.
Klein kann das bestätigen: „Ich ging am Abend nach Hause und war trotz der konzentrierten Aufnahme von sehr viel Stoff fit.“ Grund hierfür sind neben den Entspannungsübung aktive Element wie Lernspiele und Gruppenarbeiten. Für viele Teilnehmer ist diese abwechslungsreiche Lernmethode ideal. Nie zuvor haben sie erfahren wie es ist, innerhalb kürzester Zeit nachhaltig so viel Neues zu lernen.
Zuhause sollte die Teilnehmer dann täglich eine halbe Stunde lang in Ruhe die Zusammenfassungen nachlesen und die Übungsaufgaben bearbeiten. Zusätzlich können sie Audio-Lern-CDs oder Youtube-Erklärvideos nutzt – und so das Gelernte vertiefen. Und dann sind da noch die ca. 900 vorgefertigten Karteikarten mit Prüfungsaufgaben aus den verschiedenen Themengebieten. „Die sind gut zur Motivation. Geben sie doch sofort Aufschluss über den aktuellen Wissensstand“, sagt Klein.
In sich hinein lächeln muss die Waiblingerin, wenn sie an die Prüfungstage zurück denkt. Die anderen Prüflinge waren blass erstaunt, als sich herausstellte, dass Klein und ihre Mitschüler die einzigen waren, die alle Prüfungsteile am Stück ablegten. „Auch, weil wir das nach nur 25 Tagen Unterricht konnten – also, nach knapp einem halben Jahr“, sagt Klein. Als dann der Brief mit den positiven Prüfungsergebnissen ins Haus flatterte, war die Freude riesengroß.
www.schneller-schlau.de
Hintergrund zu Fachwirten im Gesundheits- und Sozialwesen
2005 als eine Art kaufmännischer Meisterbrief im Bereich Gesundheit und Soziales konzipiert, nehmen seit 2007 immer mehr der bundesweit 80 IHKs die schriftlichen und die mündliche Prüfung ab. Zumal der kaufmännische Fachwirt, meist als berufsbegleitende Weiterbildung, im Trend liegt. Gleich 18 Berufsgruppen von der Immobilien-, Finanz- und Bankenbranche bis zu Verkehrs-, Energie- und Tourismussektor bieten die kaufmännische Fortbildung an. Von den 2011 bundesweit knapp 23000 angehenden Fachwirten entfielen 1705 auf das Sozial- und Gesundheitswesen. Das waren knapp 100 mehr als noch zwei Jahre zuvor. Und ihre Zahl dürfte weiter steigen. Zum einen, weil die Arbeitsmarktaussichten gut sind, zum anderen weil die Zugangsvoraussetzungen 2012 gesenkt wurden. Waren zuvor nach einer kaufmännischen Ausbildung zwei Praxisjahre Pflicht und in Pflegeberufen drei Jahre, kann heute den Fachwirt theoretisch machen, wer ein Jahr in seinem Beruf gearbeitet hat. Darauf haben sich Gewerkschaften, Arbeitgeber und Verbände verständigt, die unter dem Dach des DIHK den Fachwirt anbieten.









