(openPR) Moor im Visier
Bad Aibling ist Bayerns ältestes Moorheilbad
Moor zur Heilung und Bewegung zur Prävention
Die naturheilkundlichen Untersuchungen von Desiderius Beck im Jahr 1838 inspirieren bis heute Ärzte und gesundheitsbewusste Menschen. Beck machte das Moor rund um das oberbayerische Bad Aibling medizinisch nutzbar und eröffnete als königlich-bayerischer Gerichtsarzt die erste bayerische Sole- und Moorschlamm-Badeanstalt in der Stadt. 1895 folgte nach 50-jährigem Badebetrieb die öffentliche Anerkennung als Kurort mit dem Zusatz „Bad“ vor dem Namen. Vor exakt 80 Jahren wurde der Markt zur Stadt erhoben.
Moor gilt heute als bodengebundenes Heilmittel und wirkt entzündungshemmend, entgiftend, heilend bei Akne oder Schuppenflechte und regt den Kreislauf an. Ehre wem Ehre gebührt: Nach dem Begründer des Moorheilbades ist die Quelle benannt, die erst vor wenigen Jahren eingeweiht wurde. Das Thermalwasser sprudelt aus einer Tiefe von 2300 Metern an die Oberfläche und wird in der Therme Bad Aibling erfolgreich mit Mooranwendungen kombiniert. Mit dem heimischen Moor werden etwa die Rasulanwendungen angeboten statt wie sonst üblich mit Schlamm.
Während das Moor bei Bewegungserkrankungen heilen kann, hilft ausreichend Bewegung vorbeugend: Mit dem neuen Gesundheitskonzept „Bad Aibling bewegt“ zeigt die Stadt, wie man dem täglichen Stress Zuhause und am Arbeitsplatz entgegenwirken kann, denn jeder Mensch sollte 7000 Schritte täglich gehen – so die Forderung von Sportmedizinern. Viele Wege in der Kurstadt sind vermessen und geben die zurückgelegte Strecke in Metern und dem entsprechenden Kalorienverbrauch an. Sporttherapeuten führen kostenlos ins Tai Chi ein, bieten Entspannungsstunden sowie geführte Rad- und Nordic-Walking-Touren an. Und Restaurants, Hotels und der Einzelhandel stellen die entsprechende vitale Ernährung bereit.
Gemütlich mäandert die Mangfall durch die idyllisch im bayerischen Voralpenland liegende, rund 18.000 Einwohner zählende Stadt. München ist 55 Kilometer entfernt. Von Süden grüßen der Wendelstein und das Kaisergebirge. Im ältesten Moorheilbad des Freistaats treffen Tradition und Moderne aufeinander. Einerseits steht das „schwarze Gold“ als gesundheitsförderndes Heilmittel im Visier der Stadt. Andererseits locken Kulturangebote wie „Kultur im Park“ mit kostenfreien Open-Air-Konzerten fünf Monate lang bis September – jeden Freitagabend – oder das renommierte Gitarrenfestival „Saitensprünge“ im November.
Neugierig geworden? Die Hotels der Stadt bieten entsprechende Pauschalen für den gesundheitsbewussten Gast an. Die „Moor-Wellness-Tage“ kosten mit zwei Übernachtungen und Halbpension, einer Moorpackung, einer Nacken-Rückenmassage und einer Halbtageskarte für den Besuch der Therme ab 199 Euro pro Person im Doppelzimmer. Das viertägige Aktiv-Arrangement „Bad Aibling bewegt“ mit Frühstück, Leihfahrrad, einem Eintritt in die Therme, ein Gutschein fürs Restaurant "Lindners Waage, einer Yoga- und Tai-Chi-Stunde, einem Gesundheitskurs nach Wahl, einem Schrittzähler sowie Gesundheitsfibel mit Tipps und Wochenplan ist ab 189 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar immer von Mittwoch bis Sonntag.
WEITERE INFOS: AIB-KUR GmbH & Co. KG, Kurverwaltung Bad Aibling, Tel. 08061/ 90 80-0,
München / Bad Aibling, 6. Mai 2013










