(openPR) Bad Feilnbach hat jetzt einen zertifizierten Moorführer. Was gibt es in der "Sterntaler Filze", dem Bad Feilnbacher Moor, alles zu entdecken? Welche Bedeutung hat das Moor in der Geschichte von Bad Feilnbach und der Region? Was sind die Besonderheiten des Hochmoores? All diese Fragen wird künftig der zertifizierte Moorführer Hermann Tutschka beantworten. Tutschka hat im April 2010 zusammen mit weiteren 17 Teilnehmern aus Bayern und Tirol sein Moorführer-Zertifikat erfolgreich erworben. Die Ausbildung wurde im Rahmen des Life –Natur-Projekts "Rosenheimer Stammbeckenmoore" in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union angeboten. Dabei wurden die Teilnehmer in folgenden Themen geschult: Vegetation und Fauna der Hochmoore sowie Didaktik und Methodik. "Moore sind ein spannendes und äußerst nützliches Natur-Phänomen", sagt Tutschka, mit einem Original-Torfstecher aus dem 19. Jahrhundert in der Hand. "Proben aus dem Moor erzählen die Geschichte der Landschaft seit der letzten Eiszeit vor etwa 20.000 Jahren. Mit Laborproben ist es möglich, sämtliche Pflanzen zu bestimmen, die bisher im Moor gewachsen sind." Moore haben die Eigenschaft Kohlendioxid und Wasser zu binden, was einen wichtigen Beitrag für den Klima- und Hochwasser-Schutz leistet. Die "Sterntaler Filze" hat aber mehr zu bieten als Torf und Schlamm. Die "Sterntaler Filze" ist eine bayernweit einzigartige Moorerlebnisstation. Sie bietet den großen und kleinen Gästen neben einem spannenden Lehrpfad auch vieles zum Erleben, Lernern und Beobachten. Neben der unglaublichen Artenvielfalt und der landschaftlichen Schönheit ist das Moor die manchmal letzte Heimat für bedrohte Arten und seltene Pflanzen. Zusätzlich ist das naturbelassene Bad Feilnbacher Moor für seine außergewöhnlich gesundheitsfördernde Wirkung bekannt. Weitere Informationen zu den Moorführungen und dem Moor gibt es bei der Kur- und Gästeinformation Bad Feilnbach telefonisch unter 08066-1444, via E-Mail an
oder online unter www.bad-feilnbach.de
















