(openPR) Die Berufsförderungsgesellschaft des baden-württembergischen Stuckateur-Handwerks beteiligte sich an der Berufsorientierung in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Stuttgart in Weilimdorf.
Spätestens gegen Ende ihrer Schulzeit stellt sich für alle Schülerinnen und Schüler die Frage nach dem künftigen beruflichen Werdegang. Bei den derzeit in Deutschland angebotenen 350 Ausbildungsberufen ist das für Schüler, Eltern und Lehrer sicher kein leichtes Unterfangen. Doch wie kann man sich einen Überblick verschaffen? -
Die Bildungsakademie der Handwerkskammer Stuttgart ermöglichte zusammen mit Fachverbänden Schülern von mehreren Haupt-, Werkreal- und Realschulen aus der Region ein insgesamt zweiwöchiges Berufsorientierungspraktikum.
In einer extra eingerichteten Stuckateurwerkstatt hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, verschiedene Objekte zu erarbeiten. Unter anderem bauten sie kleine Truhen, zogen Stuckstäbchen, fertigten daraus Bilderrahmen und hatten zudem Gelegenheit, aus Stuckgips Putten zu gießen. Ausbildungsmeister Jochen Drescher erläuterte den mit Feuereifer werkenden Schülerinnen und Schülern, warum die Abformungen beim erhärten warm werden. Aber auch das Thema Energieeinsparung spielte bei der Vorstellung des Berufsbildes eine wichtige Rolle: der Stuckateurmeister unterstrich die Schlüsselrolle von energetischen Sanierungen für die Umsetzung der Energiewende: „Das Thema energetische Gebäudemodernisierung ist eines der Kernaufgabengebiete der Stuckateure. Sie tragen mit Wärmedämmungen aktiv dazu bei, dass der Bedarf an Heizenergie sinkt und der klimaschädliche CO2-Ausstoß reduziert wird.“
Berufsberaterin Silke Gloggengießer von der Agentur für Arbeit informierte sich persönlich beim Rundgang durch die vorgestellten Berufe über das vielseitige Angebot an Lehrstellen aus dem Handwerk. Unter Anleitung von Stuckateur Drescher arbeitete sie aktiv inmitten der Jugendlichen mit. „Es ist phantastisch, dass die Schülerinnen und Schüler durch eine solche Veranstaltung die Möglichkeit geboten bekommen, sich auch an technische Berufe heranzutasten. Besonders für Mädchen sind die Hemmschwellen oft besonders hoch, sich mit Handwerksberufen auseinander zu setzen“ erläuterte Gloggengießer und „hier sieht man schnell, dass nicht alleine Noten zählen, sondern auch das Benehmen und die sozialen Kompetenzen.“
An Ausbildungsplätzen interessierte Schüler und Jugendliche finden vertiefende Informationen über den Beruf Stuckateur/in auf dem Azubiportal des Stuckateur-Verbands unter www.stuck-azubi.de.












