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Milchsäure-Bakterien verschaffen dem Reizdarm Ruhe

11.04.201315:28 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Neue Studie macht Betroffenen Mut

(ddp direct) Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung und Durchfall: Reizdarm verursacht bei acht Millionen Deutschen Beschwerden – ohne organische Ursache. Bisher können Ärzte nur seine Symptome lindern – die Krankheit aber nicht heilen. Jetzt kommt neue Hilfe aus der Apotheke: Eine Pilotstudie am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg zeigte: Hochdosierte Milchsäure-Bakterien lindern nach vier Wochen deutlich den Durchfall und die Patienten müssen weitaus seltener die Toilette aufsuchen.

Das Reizdarm-Syndrom ist eines der letzten Rätsel der modernen Medizin: Die Patienten haben massive Beschwerden – aber die Ärzte finden keine organische Ursache: Darmspiegelung, Ultraschall, Stuhl-, Blutuntersuchungen und Analysen zu Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten wie Lactose- oder Fructose-Intoleranz bleiben ohne Befund. Auch die Ursache der Erkrankung ist bis heute nicht geklärt: „Frühere Infektionen, psychische Einflüsse wie Stress und Ärger werden z. B. für die Krankheit verantwortlich gemacht, die Frauen häufiger trifft als Männer“, wissen Experten. Je nach Beschwerden verordnen Ärzte entweder Abführmittel, Durchfall-Präparate oder Schmerzmittel. Auch krampflösende Präparate, Antidepressiva oder psychologische Behandlungsmethoden kommen zum Einsatz.
Lactobazillen: Gesunde Darmflora – bessere Abwehrkräfte


Jetzt zeigte eine Pilotuntersuchung am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg: Hochdosierte Milchsäure-Bakterien (z. B. Lacteol®, Apotheke) lindern die Beschwerden. Das Präparat enthält 10 Milliarden Lactobazillen pro Kapsel, die auf der Darmschleimhaut einen schützenden Biofilm bilden. Damit verhindern die Milchsäure-Bakterien, dass sich krankmachende Durchfallerreger oder andere reizende Substanzen an der Darm-Schleimhaut anheften können und Durchfall auslösen. Außerdem regenerieren Lactobazillen die Darmflora und stärken die Abwehrkräfte der Darmschleimhaut.

Und das hilft auch bei Reizdarm: Bei 43 Prozent der Reizdarm-Patienten, die an der Untersuchung teilgenommen hatten, reduzierte sich die Stuhlfrequenz um mindestens 25 Prozent. Und bei jedem dritten Patienten nahm die Stuhlfrequenz um 30 Prozent ab. Und bereits in der ersten Therapiewoche reduzierte sich im Vergleich zur therapiefreien Vorphase die mittlere Anzahl von Tagen mit imperativem Stuhldrang deutlich.

Quelle: Andresen V et al; DMW 2012, 137:1792-1796

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