(openPR) Am 30. November wurden unter Einsatz von rund 50 Fahndern der Staatsanwalt Münster die Geschäftsräume der DABAG (Deutsche Anlage- und Beteiligungsaktiengesellschaft) in Coesfeld durchsucht.
Die Initiatoren der Gesellschaft hatten sich insbesondere um Anleger gekümmert, die Gelder in forschungsintensive Betriebe in den Bereichen Biotechnik, Medizin und Computertechnik investieren wollten. Anleger wurden dabei bundesweit gewonnen. Man geht derzeit von 17.000 Geschädigten aus. Die Gesamtsumme, mit der die diversen Fonds angelegt wurden, soll sich auf 50 Millionen EUR belaufen.
Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft Münster vom 2. Dezember 2005 könne man derzeitig nicht sagen, wo sich das Geld befindet. Insgesamt 50 Polizeibeamte und drei Staatsanwälte hätten in Coesfeld und an weiteren Orten elf Firmen, fünf Wohnungen und ein Steuerberaterbüro durchsucht und dabei umfangreiches Material beschlagnahmt. Einer der mutmaßlichen Betrüger sei in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Gegen einen zweiten werde ermittelt, ein dritter, sei zwar mit einem Haftbefehl belegt worden, dieser sei jedoch aus Gesundheitsgründen außer Vollzug gesetzt worden.
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