(openPR) Academy for Management Assistants Lippstadt und International Business School Lippstadt schließen ein Kooperationsabkommen mit einer Chinesischen Business School
Lippstadt, Dezember 2005 – Die Academy for Management Assistants (AMA) und die International Business School (IBS) - beide mit Sitz in Lippstadt - Bad Waldliesborn – bieten ihren Studenten bereits seit vielen Jahren die Möglichkeit, in freiwilligen Arbeitsgemeinschaften Chinesisch zu lernen. Nun wird die Kooperation mit dem Riesenreich in Asien noch weiter ausgebaut: „Wir haben ein internationales Kooperationsabkommen mit der School of International Cooperation and Exchanges Shandong Institute of Business an Technology in China geschlossen“, erklärt Dr. Matthias Zünkler, Studienleiter der beiden Akademien. „Vor allem unsere Studentinnen und Studenten aus dem Schwerpunktbereich Hotel- und Tourismusmanagement werden von diesem Angebot profitieren, denn ihnen steht somit die Möglichkeit offen, ein Auslandssemester im Reich der Mitte zu studieren“, ist Zünkler überzeugt.
Die International Business School (IBS) arbeitet nach amerikanischem Vorbild und bildet als private Alternative zur Universität seit mehr als 20 Jahren Internationale Betriebswirte mit den Fachspezialisierungen General Management, Hotel- und Tourismusmanagement, Medien-, Kultur- und Eventmanagement, Immobilienmanagement und ab WS 06/07 Wirtschaftspsychologie aus. Die Academy for Management Assistants (AMA), die ebenfalls in Lippstadt – Bad Waldliesborn ihren Sitz hat und mit der IBS eng kooperiert, bildet – aufbauend auf ein viersemestriges Grundstudium zur fremdsprachlichen Assistentin – in weiteren Semestern zur Europa-Assistentin, zur fremdsprachlichen Direktionsassistentin und zur Internationalen Direktions- bzw. Managementassistentin aus. Als Fachrichtungen stehen General Management, Hotel- und Tourismusmanagement, Internationales Management und Medien- und Kulturmanagement zur Auswahl.
Die Zusammenarbeit mit der chinesischen Partnerschule kam durch den Kontakt zu Frau Yang Liu zustande, die an der IBS seit 2003 Chinesisch unterrichtet: „Die School of International Cooperation and Exchanges Shandong kam Ende 2004 auf mich zu mit der Bitte, deutsche Studenten, die sich für die chinesische Sprache interessieren und in China studieren möchten, für ein Austauschprogramm zu gewinnen. Die IBS ist dafür ideal, da sie sich international orientiert und ohnehin ihren Studenten die Möglichkeit bietet, schon während des Studiums ins Ausland zu gehen“, so Yang Liu. Die Schule in Shandong ist darum die perfekte Ergänzung zu den bisherigen Partneruniversitäten und Akademien in Großbritannien, Spanien und Frankreich: Der Schwerpunkt der Chinesen liegt auf den Wirtschaftswissenschaften, aber auch Tourismus und Geographie, Hotelmanagement und chinesische Kultur kann man in Shandong studieren. Die Schule bietet einen breit gefächerten Fächerkanon bestehend aus Marketing-, Management- und Handelsfächern einerseits und technischen Schwerpunkten auf der anderen Seite.
„Die Kooperation sieht konkret folgendermaßen aus: Studenten der IBS und AMA können in China entweder einen intensiven Sprachkurs in den Sommermonaten absolvieren oder für ein Auslandssemester einen Business-Kurs dort absolvieren“, so die Dozentin Yang Liu. Cui Honghai, der Direktor der Shandong School, ergänzt: “Es gibt bei uns Fächer, die nur auf Englisch angeboten werden, deshalb brauchen die deutschen Studenten keine Angst zu haben, dass Sie den Vorlesungen und Seminaren nicht folgen können. Auch andere Formen der Zusammenarbeit sind möglich, wie akademische Projekte oder der Besuch von Lehrpersonen. Wir sind an einer engen Kooperation mit deutschen Business Schools vor allem im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Peking 2008 interessiert. Dann werden hier viele internationale Fachkräfte im Hotel- und Tourismusbereich gesucht“, so der Direktor aus dem Fernen Osten.
Die Schule liegt in der Stadt Yantai, im Nordosten der Provinz Shandong, einer beliebten Ferienregion der Chinesen. Aus dieser Region stammt übrigens auch der berühmte Philosoph Konfuzius. In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur der Region stark ausgebaut, so dass es mittlerweile gute Anbindungen an alle wichtigen Wirtschaftszentren des Landes wie Peking und Shanghai gibt. Yantai besitzt einen Seehafen ebenso wie einen Flughafen und ist bedeutender Industriestandort. Zu den wichtigsten Branchen gehören die Textilbranche, Maschinenbau, Elektronik, Chemie, Lebensmittel und Uhren. „Seit Jahren haben wir gute Kontakte zu Deutschland“, erklärt der Direktor Cui Honghai. „Unsere Partnerstadt ist Flensburg und es gibt hier viele Joint-Venture-Unternehmen mit deutschen Firmen wie Audi beispielsweise.“
Kein Wunder, dass die Kooperation für die deutschen Studenten attraktiv ist: „Ich habe mich für Chinesisch entschieden, weil diese Sprache nur von wenigen Europäern gesprochen wird und ich fest davon überzeugt bin, dass China in Zukunft im Außenhandel eine wichtige Rolle spielen wird“, so Eva Bödefeld, Studentin an der AMA. So sieht das auch ihr Kommilitone Florian Pohl: „Ich denke, dass Basiskenntnisse in Chinesisch im Geschäftsbereich von großer Bedeutung sind. Es ist sicherlich von Vorteil, wenn man Gäste aus dem Reich der Mitte korrekt in ihrer Muttersprache begrüßen und ein paar Sätze wechseln kann – auch wenn im Geschäftsleben ansonsten englisch gesprochen wird. So etwas kommt immer gut an“. Doch der an Sprachen interessierte angehende Manager hat es nicht bei Grundkenntnissen belassen: Er hat – ebenso wie sein Kollege Christopher Arndt - ein Praktikum in China absolviert, ein weiterer Kommilitone – Askan Sielaff – studiert derzeit in Shanghai.
Kontakt für Interessenten:
International Business School (IBS)
Academy for Management Assistants Lippstadt (AMA)
Dr. oec. HSG Matthias Zünkler
Im Eichholz 10
D-59556 Lippstadt
fon: +49 (2941) – 9444 - 44
fax: +49 (2941) – 9444 - 99
mail:
http://www.ibs-lippstadt.de















