(openPR) Es ist eine kleine Sensation. Grundschülern der Holzhausenschule in Frankfurt am Main wird seit dem zweiten Schulhalbjahr 2010 Chinesisch-Unterricht als freiwilliges Wahlfach für das erste Schuljahr, sowie als AG für 3. und 4. Klassen angeboten. Sie ist somit die erste Grundschule in Hessen, die sich der Vermittlung der chinesischen Sprache widmet.
Die Kooperation zwischen dem Konfuzius Institut Frankfurt und der Holzhausenschule scheint dabei auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Denn innerhalb kürzester Zeit meldeten sich 25 Erstklässler zur Teilnahme am Sprachunterricht an, der unter der Leitung von Frau SONG, einer qualifizierten Lehrerin des Konfuzius Institut Frankfurt, steht. Ähnlich groß gestaltet sich die Nachfrage nach der ebenfalls von Frau SONG geleiteten Chinesisch-AG für 2. bis 4.- Klässler. Tendenz steigend!
Das Projekt „Chinesischunterricht an der Holzhausenschule“, welches auf Initiative der Geschäftsführerin des Konfuzius Institut Frankfurt, Frau Anja Warnecke-Bi M.A., ins Leben gerufen wurde, wird mit Unterstützung des Fördervereins der Holzhausenschule vom Konfuzius Institut Frankfurt finanziert und getragen.
Die Holzhausenschule versteht sich als kreative, moderne Bildungsinstitution, als Haus der Sprache, der Musik, der Bewegung und der Kreativität. Fremdsprachen stellen einen Schwerpunkt im umfassenden Programm der Grundschule dar: Italienische bilinguale Klassen, Griechisch als Zusatzangebot, Englisch ab der 3. Klasse. Seit kurzem rundet nun Chinesisch als Wahlfach und AG das Sprachangebot ab. Hierbei wird verstärkt auch auf den Aspekt kultureller Wissensvermittlung Wert gelegt. Zudem begegnen Schülerinnen und Schüler im Sprachkarussell der ersten Klassen auch anderen Sprachen.
Nicht weniger wichtig ist laut Leitbild der Schule die frühe Förderung von Bewegung und Musik.
In ihrem "Leitbild" definiert sich die Holzhausenschule als "Haus der Sprachen, der Musik, Bewegung und Kreativität". Die kindliche Neugier auf die Welt kennt keine "Sprach-Grenzen", und wir sind erfreut, dass Kinder unserer Schule über das Konfuzius Institut Frankfurt die Möglichkeit haben, eine nicht-europäische Sprache und ein anderes Schriftsystem kennenzulernen. Besonders faszinierend ist es zu sehen, wie Kinder, die gerade selbst in den Schreiblernprozess der deutschen Sprache starten, mit chinesischen Schriftzeichen umgehen. Wir glauben, dass durch diese Begegnung der Stellenwert von Schrift und Kalligraphie den Kindern viel deutlicher wird.
Mit dem Angebot Chinesischer Sprache als Wahlunterricht im Rahmen des
Sprachkarussels schon für die Kleinsten leisten das Konfuzius Institut Frankfurt und die Holzhausenschule nicht nur einen Beitrag zur Intensivierung und Verbesserung kulturellen Austauschs, der auf Initiative des Instituts ins Leben gerufene Unterricht ermöglicht auch eine frühe Auseinandersetzung mit einer Fremdsprache, die in Zukunft ohne
Zweifel global an Relevanz zunehmen wird. Auf spielerische Art und Weise soll das Interesse der Kinder an Sprache und Kultur schon früh geweckt bzw. gefördert, soll ein Grundstein für eine nachhaltige Beschäftigung mit der chinesischen Sprache und Kultur gelegt werden. Auf diese Art und Weise soll das in jedem Kind vorhandene Potential zum Spracherwerb in frühen Jahren optimal genutzt werden.
Das Konfuzius Institut Frankfurt versteht sich als Vermittler chinesischer Sprache und Kultur und ähnelt in seiner Konzeption den weltweit aktiven Goethe-Instituten. Neben seinem Engagement für die Einführung chinesischen Sprachunterrichts an Schulen bietet das Konfuzius Institut Frankfurt auch für Erwachsene Sprachkurse verschiedener Niveaus an. Darüber hinaus veranstaltet das Institut in regelmäßigen Abständen kulturelle Events mit Chinabezug: Lesungen, Vorträge, Ausstellungen
oder Workshops, chinesische Filmvorführungen und Konzerte. Außerdem bietet das Institut auf die Bedürfnisse von Unternehmen maßgeschneiderte Seminare und Veranstaltungen an.











