(openPR) Im Februar 2009 offiziell gegründet, hat sich das Konfuzius-Institut München zur zentralen Anlaufstelle für chinesische Sprache und Kultur in Südbayern entwickelt. Gründer Prof. Dr. Reinhard Pöllath erkannte die zunehmende Bedeutung Chinas für die Welt früher als viele andere. Der Kurator der Trägerstiftung ex oriente und Gründungspartner der Kanzlei P+P Pöllath + Partners investierte viel in Chinesisches und rät anderen, es auch zu tun.
Früher lernten wir englisch, die Sprache der internationalen Wirtschaft und Politik. Wer heute erfolgreich die Welt entdecken und verstehen möchte, lernt Chinesisch. Vor allem im Berufsleben gewinnt die Sprache zunehmend an Bedeutung. Beim Konfuzius-Institut München sitzen pro Woche mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Kursen der verschiedenen Leistungsstufen. Die international anerkannte chinesische Sprachprüfung HSK kann vierteljährlich abgelegt werden. Als erstes und bisher einziges Testzentrum in Deutschland bietet das Konfuzius-Institut München die Prüfung computerbasiert an.
Während der Ferien sind es besonders viele Schüler und Studierende, die einen Intensivkurs besuchen, um die ungewohnte chinesische Aussprache und die Schriftzeichen zu lernen. Für sie bietet das Konfuzius-Institut Stipendien und Sommercamps in China an. Aus den kontinuierlich steigenden Bewerberzahlen lässt sich deutlich ein wachsendes Interesse an Land und Sprache erkennen.
China hautnah und authentisch erleben, die Sprache sprechen und sich selbst ein Bild machen
Der Direktorin Fangfang Gao sind die Förderprogramme für junge Leute und der gegenseitige kulturelle Austausch ein besonderes Anliegen. Dazu gehört auch die Vortragsreihe Jour Fixe der Stiftung ex oriente, die seit 2009 jeden dritten Freitag im Monat stattfindet. In ungezwungenem Rahmen mit Vorträgen und kulturellem Programm bei freiem Eintritt bietet der Jour Fixe eine Gelegenheit zum gesellschaftlichen Austausch. Seit 2013 organisiert das Konfuzius-Institut außerdem das Chinesische Filmfest München. Regelmäßig fördert das Institut Auftritte von Autoren, Musikern, Theatermachern und Künstlergruppen aus China in Deutschland.
Am 6. Dezember 2015 erhielt das Konfuzius-Institut München in Shanghai die Auszeichnung „Konfuzius-Institut des Jahres“ und widmet sich als „Kultur-Konfuzius-Institut“ besonders der Kulturförderung.
Mehr Raum bietet mehr Möglichkeiten
Am 5. März 2009 wurde das Konfuzius-Institut München mit einer Einweihungsfeier in den Räumen der Kanzlei P + P im Zentrum Münchens eröffnet. Christian Ude und der chinesische Botschafter übernahmen die Schirmherrschaft. Nach knapp zehn Jahren stieß das Institut räumlich an seine Grenzen. Immer mehr Schüler, mehr Kursangebote und viele Ideen, deren Umsetzung am Platz scheiterte. Im Januar 2019 erfolgte schließlich der Umzug nach München-Pasing mit viel Fläche für Kursräume, Verwaltung, eine Bibliothek und einem Aktivraum für Taijiquan und Kungfu-Kurse.
Auf den Tag genau 10 Jahre und 4 Monate nach seiner Eröffnung feiert das Institut am 5. Juli 2019 seinen zehnten Geburtstag am neuen Standort.
Der Festakt beginnt um 14 Uhr auf der „Kleinen Bühne“ der Pasinger Fabrik und wird mit einem Grußwort von Herrn Prof. Dr. Reinhard Pöllath eröffnet. Es folgen die Grußworte des Generalkonsuls der Volksrepublik China in München Herrn Yue Zhang, des Vertreters der Bayerischen Staatskanzlei Herrn Ministerialdirektor Dr. Thomas Gruber und des designierten Kulturreferenten der Landeshauptstadt München Herrn Anton Biebl.
Den Festvortrag hält der Managing Director der NIO GmbH Herr Hui Zhang. Er leitet den deutschen Standort des globalen Elektroauto StartUps aus Shanghai in München, wo neben Design die Arbeitsschwerpunkte die Themen Supply Chain Management und Lightweight Engineering sind.
Musikalisch wird die Veranstaltung von Prims Studio begleitet.
Im Anschluss findet ab 16 Uhr ein Empfang mit geladenen Gästen im Konfuzius-Institut München statt.
Mehr Informationen online: www.konfuzius-muenchen.de












