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ICH WÜRDE GERN DER FREUND VON ALBERT OEHLEN SEIN

03.04.201317:48 UhrKunst & Kultur
Bild: ICH WÜRDE GERN DER FREUND VON ALBERT OEHLEN SEIN
Jörg Lohse | Ich würde gern der Freund von Albert Oehlen sein | 250x200 cm | Öl auf Leinwand | 2012
Jörg Lohse | Ich würde gern der Freund von Albert Oehlen sein | 250x200 cm | Öl auf Leinwand | 2012

(openPR) Ausstellungseröffnung ? Samstag 13. April ? 16 – 19 h ? Mehringdamm 33 ? 10961 Berlin

Wir freuen uns sehr, Ihnen unsere nächste Ausstellung anzukündigen. Am Samstag, 13. April, 16 – 19 Uhr, eröffnen wir Jörg Lohses Einzelausstellung „Ich würde gern der Freund von Albert Oehlen sein“ mit neuen Werken des Leipziger Malers. Zur Eröffnung in unseren Räumen am Mehringdamm 33 sind Sie herzlich eingeladen. Der Künstler ist anwesend.



Nach fast dreijähriger Ausstellungspause in Berlin ist Jörg Lohse wieder da: Wilder, ungestümer und unmittelbarer als je zuvor. In der ländlichen Abgeschiedenheit Oberbayerns, fernab von Szene und Diskurs, entstand eine Serie neuer, monumentaler Arbeiten. Die Titel sind provokativ und laut, wie Fanfarenstöße: „Morgen ist heute vorbei“, „Schade, dass Beton nicht brennt“ und „Mein Anfang ist Euer Ende“ liest man – und fragt sich: Wem wird hier eigentlich der Kampf erklärt? Der Kampf gilt der Leichtigkeit, dem Leicht-Verdaulichen, dem Inhalt – es ist schwere, nicht eingängige Kost. Wie besessen stürzt sich Jörg Lohse in das Abenteuer des Malens – um des Malens willen. Er schafft sich selbst – und er schafft sich Hindernisse. Dabei geht es ihm einzig und allein um das Bild – das Bild, das am Ende vor Künstler und Betrachter bestehen können und Bestand haben soll. Lohse malt sich die Seele aus dem Leib und hofft auf ein Stück Unsterblichkeit.

Seine Malerei ist schnell und extrem aggressiv. Alles ist derb, laut und farbgewaltig: Motive lösen sich in abstrakte Flächen auf, ätzendes Gelb und hingerotzte Signaturen stören empfindlich und schaffen eine beinahe unerträgliche Disharmonie. Titel und Dargestelltes stoßen ebenfalls hart auf- und gegeneinander, negieren jeden inhaltlichen Bezug zueinander und ergeben nicht einmal mehr den Schein einer Wirklichkeit. Was bleibt sind Farben, Formen und Flächen; die einzig mögliche inhaltliche Aufladung geschieht durch den Assoziationswillen im Kopf des Betrachters.

All dies geschieht nach Plan. Lohse sucht und nutzt den Überraschungseffekt, lehnt sich gegen überkommene Bildtraditionen und Sehgewohnheiten auf. Dabei macht er auch vor sich selbst nicht halt, fragt sich: „Kann ich das wirklich so stehen lassen?“ Lohse will irritieren, verwirren, Hindernisse und Grenzen überwinden und Neues schaffen. Bewusst nimmt er sich diese Freiheit, hält Abstand von der Kunstwelt, um sich fernab von Kunstmarkt, von Szene, Diskussionen und Kritik Raum zu schaffen, einen eigenen Platz und eine unabhängige künstlerische Position. Bei aller Provokation und Ironie sind Lohses Ölgemälde ein tiefes und leidenschaftliches Bekenntnis zur Malerei. Die omnipräsente Künstlersignatur („Herr Lohse“, „Schorsch“) spielt mit der Vorstellung von der Rolle des Künstlers und seiner Bedeutung für den Wert des Kunstwerks. Sie dominiert einige Werke wie ein Markenzeichen. Gleichzeitig ist auch sie ein Indiz dafür, wie ernst es dem Künstler ist und wie sehr er sich als Maler unter Malern verortet.

Jörg Lohse ? 1967 in Leipzig geboren ? studiert Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Ulrich Hachulla ? 1999 Abschluss als Meisterschüler ? Lohses Werke waren und sind in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten; so im Dezember 2012 in der Jahresausstellung des Kunstvereins Achau ? Der Künstler lebt und arbeitet nach einem mehrjährigen Studienaufenthalt in Italien seit 2009 am Chiemsee.

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