(openPR) LEIPZIG. – Wie gewonnen, so zerronnen. Nach der gestrigen Marktaufhellung, bedingt durch die Zypern-Einigung, verloren die Rohöl-Notierungen ihre gemachten Gewinne bis zum Abend. Grund: Zypern ist überall, jedenfalls nach Meinung der Eurogruppe, die innerhalb der EU für die Koordination der Wirtschafts- und Finanzpolitik zuständig ist. Denn was Zypern half, kann auch anderen schwächelnden Südländern helfen. Anleger hören so etwas nicht gern. Brent dümpelt deswegen nur knapp oberhalb der 108-US-Dollar-Marke je Barrel.
Bei WTI ist derzeit keine Abhängigkeit von der europäischen Entwicklung zu beobachten. Die US-Referenzsorte lebt aufgrund ihrer Binnenrolle im nordamerikanischen Markt eine ganz eigene Rolle und konnte sogar leicht hinzugewinnen.
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