(openPR) Jahr für Jahr wird den Arbeitnehmern der Stand ihrer aktuellen monatlichen Rentenanwartschaft zugeschickt. Leider wird dieser Vermögensbestandteil bei den meisten Anlageberatungen außen vor gelassen. Jetzt kann jeder Anleger einfach selbst ausrechnen, wie hoch der Gegenwert seines aktuell zugesagten „Rentenvermögens“ wirklich ist.
Darmstadt, 28.02.2013 – Wenn die deutsche Rentenversicherung die Briefe mit den aktuellen Rentenanwartschaften verschickt, realisieren nicht alle Empfänger, dass der dort aufgeführte Betrag einen bedeutenden Teil ihres Privatvermögens ausmacht. Auch für das Gros der Bankberater und Finanzvermittler spielt der Betrag bei ihren Anlageempfehlungen in der Regel keine große Rolle. „Die Tatsache, dass die Rentenanwartschaften bei der Betrachtung des Vermögens meist keine Beachtung finden, führt zwangsläufig zu Fehlentscheidungen“, sagt Christoph Leichtweiß, Geschäftsführer der auf Finanzthemen spezialisierten Beratungsgesellschaft YPOS Consulting.
Nur wer das vollständige Vermögen kennt, kann bei der Wahl seiner Investments fundierte Entscheidungen treffen. Die Möglichkeit, den Betrag zu berechnen, ist jetzt mit dem Rentenvermögensrechner auf www.ypos-fp.de/rente möglich.
Die Beispielrechnung zeigt, dass das Rentenvermögen sehr hoch ausfallen kann: Ein 1971 geborener Arbeitnehmer, dessen aktuell erworbene Rentenansprüche im Rentenbescheid mit 1.000 Euro angegeben werden, verfügt damit bereits zu diesem Zeitpunkt über ein Vermögen in Höhe von gut 85.000 Euro. Unabhängig davon, ob er weiter in die gesetzliche Rente einzahlt oder nicht.
„Unserer Ansicht nach, sind erworbene Ansprüche an das staatliche Rentensystem genauso zu bewerten, wie ein nicht verfügbares Guthaben in deutschen Staatsanleihen. Beides stellt eine Forderung gegen den Staat dar. Der Unterschied liegt in der Verfügbarkeit. Aber deswegen darf es keinesfalls außen vorgelassen werden“, erklärt Leichtweiß. Wer das beachtet, kommt bei der Bewertung seiner Vermögensstruktur zu völlig anderen Ergebnissen. Ohne es zu wissen haben viele Menschen ein deutliches Übergewicht in Geldwerten und Forderungen. Die Probleme und Ängste der Menschen bzgl. Schuldenkrise und Inflation wirken also auf viel höhere Vermögenswerte als angenommen.
So reduzieren sich etwa die Auswirkungen der offensichtlichen Schwankungsbreite von Aktien und Edelmetallen auf das Anlegerverhalten ganz erheblich.









