(openPR) Das freiwillige Engagement braucht Anlaufstellen in Städten und Gemeinden
Berlin, 29.11.05 – Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen und –zentren, Selbsthilfekontaktstellen, Bürgerbüros oder kommunale Arbeitsgemeinschaften der Selbsthilfe: Sie alle haben eins gemeinsam: Als lokale Anlaufstellen für bürgerschaftlich Engagierte sind sie neben den Verbänden und Hilfsorganisationen wichtigster Knotenpunkt lokaler Engagementförderung. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) fordert eine kontinuierliche Unterstützung von dieser Einrichtungen durch Bund, Ländern und Kommunen
Dr. Adrian Reinert, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen erklärt den großen Bedarf an diesen Einrichtungen: „Die Freiwilligenagenturen, -zentren und -börsen eröffnen neue Zugangsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, denen der traditionelle Weg zum bürgerschaftlichen Engagement nicht zusagt.“ Giselher Achenbach, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros ergänzt: „Gerade durch die hohe Engagementbereitschaft der Senioren ist eine gezielte Ansprache in unseren Einrichtungen sinnvoll. Die Einbeziehung älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger in das freiwillige Engagement ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunehmend wichtig.“
An den Aktionstagen zum bürgerschaftlichen Engagement des BBE beteiligen sich neun Seniorenbüros, Freiweilligenagenturen- und zentren in München, Hamburg, Köln, Jena, Saalfeld, Taunusstein, Offenburg, Erfurt und Hannover mit verschiedenen Veranstaltungen, die beispielhaft das Engagement der vielen Freiwilligen würdigen.













