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Maßnahmen gegen Krebs der Mundhöhle und des Rachens

22.02.201308:42 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Laut Bundesärztekammer ist die Häufigkeit bösartiger Neubildungen bei Männern und Frauen unterschiedlich: 10.100 Neuerkrankungsfälle bei Männern und 3.800 bei Frauen wurden fürs vergangene Jahr prognostiziert. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei Männern zwischen 43 und 50 Prozent, bei Frauen hingegen bei 56 und 65 Prozent.

Früherkennung entscheidend

Einer Früherkennung und rechtzeitigen Behandlung kommt beim Mundhöhlenkrebs eine wichtige Rolle zu. Bei der zahnärztlichen Routineuntersuchung betastet der Zahnarzt den Hals und die Wangen, inspiziert die Mundschleimhaut inspiziert und schaut unter der Zunge nach. Zudem kann ein Abstrich erfolgen. Besonders wichtig ist diese Voruntersuchung ab einem Alter von 40 Jahren. Da der Krebs der Mundhöhle und des Rachens meist ab diesem Alter auftritt. Risikofaktor für diese Krebsart ist das Rauchen. Aber auch übermäßiger Alkoholkonsum, besonders in Verbindung mit Tabak, ultraviolettes Licht sowie eine chronische Reizung der Mundschleimhaut durch ungleichmäßige, zackige Zähne oder unzureichende Zahnbürsten, können Risikofaktoren sein. Je früher Tumore entdeckt werden, desto mehr erhöhen sich die Heilungschancen. "Wenn Patienten Veränderungen der Mundschleimhaut oder im Rachenraum spüren, sollten sie dies ihrem Zahnarzt mitteilen", empfiehlt Dr. Albert Pietsch, Zahnarzt in Mühlheim/Main (http://www.zahnarzt-muehlheim.de). Jede entzündete Stelle, die nicht schnell abheilt oder wieder verschwindet, Unebenheiten sowie weiße, rote oder dunkle Flecken sollten umgehend untersucht werden. Die frühe Entdeckung ist manchmal schwierig, da die Entzündungen und Stellen in einem frühen Stadium häufig klein und schmerzlos sind.

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