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Bonner Venenstudie II: Teilergebnisse zur Kompressionstherapie

13.02.201312:38 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Bonner Venenstudie II: Teilergebnisse zur Kompressionstherapie

(openPR) Link zur Veröffentlichung auf eurocom-Webseite

Bereits Ende vergangenen Jahres wurden die ersten Teilergebnisse der Bonner Venenstudie II in der Online-Ausgabe des Journals der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft veröffentlicht. Die eurocom ermöglicht Interessierten jetzt, diesen Beitrag über einen Link lesen zu können. Auf der Internetseite der eurocom unter www.eurocom-info.de wurde dafür unter dem Menüpunkt „Kompressionstherapie“ eine eigene Unterseite „Bonner Venenstudie“ eingerichtet.



Schon mit der Veröffentlichung der Ergebnisse der ersten Bonner Venenstudie von 2003 war klar: Erkrankungen des Venensystems wie Krampfadern oder die chronisch venöse Insuffizienz gehören zu den großen Volkskrankheiten. Die Bonner Venenstudie II, die als Folgestudie zur ersten Bonner Venenstudie angelegt war, ging weiteren Fragen nach. So wollte das Team um Professor Dr. Eberhard Rabe von der Universitätsklinik Bonn unter anderem wissen, wie es um die Behandlung von Venenerkrankungen bestellt ist. Heraus kam unter anderem, dass medizinische Kompressionsstrümpfe von allen Therapiemöglichkeiten am häufigsten verordnet werden. Immerhin 18 % derjenigen, die Krampfadern haben, erhielten Kompressionsstrümpfe. Bei Patienten mit einer chronischen venösen Insuffizienz lag die Verordnungsrate sogar bei 21 Prozent.

Noch ein weiteres Ergebnis der Bonner Venenstudie II gibt Anlass zur Freude: Die Compliance bei den Patienten ist überaus gut. 75 % der Patienten, die dauerhaft Kompressionsstrümpfe tragen müssen, tun dies regelmäßig. Vorausgesetzt sie erhalten überhaupt eine Verordnung. Als Gründe dafür gaben sie an, dass sich ihre Beschwerden beim Tragen der Kompressionsstrümpfe deutlich gebessert hatten.

Allerdings ergab die Bonner Venenstudie II auch, dass es nach wie vor eine eklatante Unterversorgung gibt. Nur der geringere Teil der Patienten, für die eine langfristige Indikation zur Kompressionstherapie besteht, werden tatsächlich auch mit medizinischen Kompressionsstrümpfen oder Kompressionsverbänden versorgt. Fast 80 % der Teilnehmer der Studie, die an venösen Ödemen litten, und knapp 60 % derjenigen mit fortgeschrittenen Venenerkrankungen von Hautveränderungen bis hin zum Ulcus cruris hatten weder Kompressionsstrümpfe noch Kompressionsverbände erhalten. Angesichts des demografischen Wandels und der damit einhergehenden weiteren Zunahme venöser Erkrankungen eine bedenkliche Entwicklung.

In dem Beitrag von Professor Dr. Rabe für das Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft sind diese Teilergebnisse ausführlich aufbereitet. Weitere Teilergebnisse der Bonner Venenstudie II, beispielsweise zu den Risikofaktoren, sollen voraussichtlich in diesem Jahr veröffentlicht werden. Die Studie wurde maßgeblich von der eurocom unterstützt.

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