(openPR) Grund und Boden sind wertvoll - für Menschen, die darauf leben, für die Landwirtschaft und für die Natur. „Die Wiederverwendung bereits genutzter Flächen muss Vorrang vor Flächenneuverbrauch haben“, heißt es im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung. Während man in Berlin noch an der Umsetzung tüftelt, sind in Koblenz längst Fakten geschaffen: Im Wohnquartier Sonnwiese haben sich zehn Mehrfamilienhäuser, einst für die französischen Truppen gebaut, zu einem modernen, großzügigen Stadtquartier gewandelt; mitten im Grünen und doch ohne Verbrauch neuer Naturfläche.
„Bis zu 90 Hektar Freifläche gehen in Deutschland am Tag für Wohngebäude und damit verbundene Verkehrsflächen verloren. Das ist eindeutig zu viel“, sagt Bernd Dillmann, der als Geschäftsführer der DIWO Home Koblenz GmbH die Sonnwiese entwickelt hat. Er ist überzeugt: „Nur mit Initiativen vor Ort wie dem Wohnquartier Sonnwiese können wir den erschreckenden Flächenverbrauch eindämmen.“ „Redevelopment“ nennt die Branche die ressourcenschonende Modernisierung von Bestandsimmobilien. „Redevelopment ist unsere Passion bei DIWO“, sagt Dillmann.
Ein Projekt wie die Sonnwiese steht durch den eingesparten Flächenverbrauch nicht nur für Nachhaltigkeit zu Gunsten der Umwelt, sondern auch für wirtschaftliche Vernunft. Denn nur belebte und genutzte Immobilien besitzen einen Wert. Doch viele Bestandsimmobilien in Deutschland stehen leer, sind abgewirtschaftet oder als „Bauruine“ dem Verfall preisgegeben. Neben der Vernichtung von Vermögenswerten beeinflussen ungenutzte Objekte das gesamte Umfeld und vermindern den Wert der Nachbar-Immobilien.
„Im Wohnquartier Sonnwiese im Koblenzer Stadtteil Niederberg haben wir diese verhängnisvolle Entwicklung aufgehalten“, bilanziert Bernd Dillmann. Aus Sicht des Immobilien-Fachmanns wäre es geradezu eine Schande gewesen, die grundsoliden Häuser nicht als hochwertige Wohnumgebung nutzbar zu machen. Schließlich thronen sie in Top-Lage auf einem Plateau hoch über der 100.000-Einwohner-Stadt in direkter Nachbarschaft des Parks der Bundesgartenschau und der Festung Ehrenbreitstein.
Da das Wohnquartier Sonnwiese den Flächen- und Naturverbrauch verringert, versteht es sich von selbst, dass die Häuser eine umfassende Energiesanierung erhalten haben, die auch den CO2-Ausstoß senkt. „Die Stadt Koblenz profitiert insgesamt von diesem neuen, attraktiven Wohnquartier mit hoher Magnetwirkung auf Firmen und neue Bürger“, nennt Bernd Dillmann einen weiteren Pluspunkt. Nachbarn erfahren eine sichtbare Verbesserung ihres Wohnumfelds und eine Wertsteigerung ihrer eigenen Immobilien. Den Mietern bietet das Wohnquartier Sonnwiese modernen und dennoch bezahlbaren Wohnraum.











