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Neues Analyseverfahren: Thrombose-Risiken in der Schwangerschaft stets im Griff

30.01.201314:28 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Neues Analyseverfahren: Thrombose-Risiken in der Schwangerschaft stets im Griff

(openPR) Bayreuth - Nur wenigen Frauen ist bewusst: Lungenembolien sind die häufigste Todesursache bei Schwangerschaft und Geburt. Auslöser ist die Verstopfung der Lungenarterien durch Blutgerinnsel aus den Venen. Dadurch werden der Blutfluss behindert und der Sauerstoffaustausch eingeschränkt oder sogar vollständig unterbunden. Somit sind Atemnot und Schwindelgefühle Symptome, die mit einer so genannten Thrombose häufig einhergehen. Werdende Mütter sind verstärkt gefährdet. "Ihr Risiko an einer Thrombose zu erkranken steigt im Laufe der Schwangerschaft an", erläutert der deutsche Transfusionsmediziner Dr. med. Ulrich Pachmann von der Arbeitsgemeinschaft Transfusionsmedizinisches Zentrum Bayreuth (TZB).

Zu den ausschlaggebenden Risiko-Faktoren zählen neben genetischen Anlagen unter anderem die Veränderung der Blutzusammensetzung während der Schwangerschaft, der erhöhte Druck im Bereich der Oberschenkel- und Beckenvenen durch die Vergrößerung der Gebärmutter aber auch die mangelnde sportliche Betätigung gerade in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft. "Der Körper von schwangeren Frauen durchläuft gravierende, biologische Veränderungen, mit denen er sich auf die Geburt des Kindes einstellt. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass diese Veränderungen maßgeblichen Einfluss auch auf das Thrombose-Risiko haben", informiert der Transfusionsmediziner.

Die gesundheitliche Gefährdung kann durch therapeutische Präventionsmaßnahmen jedoch deutlich reduziert werden, sofern ausreichende Kenntnisse über die Thrombose-Risiken einer werdenden Mutter vorliegen. Diese lassen sich mit dem neuen Analyseverfahren thrombotrac S gewinnen – und zwar individuell und zuverlässig anhand einer spezifischen Anamnese sowie einer Blutuntersuchung. "thrombotrac S gewichtet dabei sämtliche Risikofaktoren nach ihrem tatsächlichen Beitrag. Das Verfahren ermöglicht eine wochengenaue Berechnung, ab wann der Thromboseschutz durch eine Behandlung während der Schwangerschaft geboten ist und auch dem Wohl des ungeborenen Kindes mehr nutzt als schadet", so Pachmann. Zur Therapie von Thrombosen können dann beispielsweise Blutverdünnungsmittel wie niedermolekulare Heparine eingesetzt werden.

Weitere Informationen unter www.thrombotrac.de

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