(openPR) Nun hat der Winter doch noch einmal zurückgeschlagen. Bereits in der zweiten Tageshälfte des gestrigen Montags wurde die wellende Warmfront über dem Osten unseres Landes - mit milderer und feuchter Atlantikluft westlich davon - wieder zurückgedrängt. Darauf weisen die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd. in Oppenheim hin.
Das lag zum einen an Hoch Yrsa, das sich von Skandinavien nach Osten Richtung Nordwestrussland bewegt und eine Verbindung zu Xandra aufgebaut hat. Damit hat sich eine kalte östliche Bodenströmung eingestellt, sodass es gestern Abend im Westen und Südwesten wieder aufklarte.
Zum anderen bewegt sich an dessen Südseite die momentan über der Slowakei, Ungarn und Rumänien liegende kälteste Luft westwärts zu den Alpen und nach Süddeutschland. Sie stammt aus dem Kaltluftausbruch von Ende letzter Woche, dessen Schwerpunkt etwas östlich von uns lag und der nun immer mehr sein Eigenleben als Kaltlufttropfen beginnt. Dabei entsteht ein neues kräftiges Tief über Süditalien, an dessen Ostseite morgen warme Luft nach Norden in Richtung Bulgarien, Griechenland und die Türkei in Gang kommt.
Das führt morgen zu heftigen und andauernden Regenfällen über dem südlichen Balkan, Griechenland, der Ägäis und der Westtürkei. Sie entstehen durch die Hebung der warmen und feuchten Mittelmeerluft an der vorgelagerten Kaltluft, die immerhin den Norden Griechenlands und der Türkei erreicht hatte.
Dieses Gebiet mit der kältesten Luft wird morgen an der Nordseite des Tiefs mit der herrschenden Ostströmung zu den Alpen abgedrängt, bevor es sich merklich abschwächt, sodass der Süden unseres Landes morgen verstärkt in den Genuss der trocken-kalten Luftmasse gelangt.
Doch wie so oft bei winterlichen Ostlagen der letzten 30 Jahre hält sich auch diesmal die Ostströmung nur kurz durch. Das Ost-Engagement ist am Freitag schon wieder Geschichte und stellt sich damit als nur kurzes Winter-Intermezzo heraus.
Schon am Donnerstagnachmittag wird der Nordwesten von einem sich zur Nordsee ausdehnenden Nordmeertief mit feuchter Meereskaltluft erreicht, die am Freitag überall für nasskaltes Erkältungswetter mit Regen und Schneeregen, oberhalb von 300 bis 400 Metern Schnee, sorgt.
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Herr Florian Hirschmann
meteoXpress Ltd.
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