(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Der Umkehrung der Druck- und damit Strömungsverhältnisse ist es zu verdanken, dass für den Rest dieser Woche zu milde Novembertemperaturen der Vergangenheit angehören.
Aus einer Welle an der Kaltfront von Tief Olaf hat sich ein neues kräftiges Tief, Petrus, entwickelt. Es schlägt ebenfalls einen Nordostkurs ein und nimmt den Platz von Olaf über dem Weißen Meer ein, wobei Olaf in Petrus aufgeht.
Während die Tiefs Olaf und Petrus eine etwas südlichere Zugbahn als bisher nehmen, sich vor allem gleichzeitig nach Süden Richtung Balkan ausdehnen und Hoch Wega immer weiter nach Osten abdrängen, bildet sich über dem Nordatlantik im isländischen Raum, bis vor kurzem noch ein Ort reger Tiefdrucktätigkeit mit Sturm, das Hoch Xandra. Es weitet sich in der zweiten Wochenhälfte nach Süden aus und verstärkt sich.
Dies hat eine Änderung der Strömungsverhältnisse um 180° in die entgegengesetzte Richtung, also von Süd auf Nord, zur Folge.
Daraus entwickelt sich am Donnerstag Aprilwettercharakter mit Schnee-, Regen und Graupelschauern. Die Schneefallgrenze liegt bis zum Abend nur noch bei 300 Metern im Nordosten und bei 600 Metern im Südwesten und Westen.
Ab Freitag macht sich dann Hoch Xandra verstärkt bemerkbar - besonders im Westen.
Im Lauf des Wochenendes ist es aber mit den ersten Winterimpressionen in den Mittelgebirgen wahrscheinlich schon wieder vorbei, denn von der Nordsee und Frankreich schiebt sich merklich mildere und feuchte Atlantikluft zumindest in die Westhälfte unseres Landes und beendet die erste winterliche Witterungsepisode des Winter 2005/2006 mit grauem Schmuddelwetter und Regen.
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