(openPR) Oppenheim/Rhein (mxp) - Das Sommer-Feeling nach teilweise neuen Hitzerekorden für die erste Maidekade mit dem ersten Hitzetag im Osten - in Berlin/Dahlem mit 30,4 Grad gegen über 30 Grad vom 6.5.1923 ein Mehr von 0,4 Grad - in Potsdam mit 31,1 Grad die Einstellung des Rekords vom 6.5.1923 und in Leipzig mit 30,7 Grad immerhin 2,5 Grad mehr als am 10.5.1976 - vor genau einer Woche am 2. Mai ist im Lauf der zweiten Wochenhälfte der letzten Woche immer mehr der kühlen Ernüchterung gewichen:
Aprilwetter und mittlerweile Schnee oberhalb von 800 Metern lassen uns frösteln und den nahenden Sommer beinahe wieder vergessen. Bei einem Blick in den Kalender darf man sich darüber auch gar nicht wundern, denn die Eisheiligen sind pünktlich gekommen.
Nicht genug mit dem Aprilwetter. Nun müssen auch die Amateurgärtner und die Landwirte um empfindliche Pflanzen fürchten, denn die Quecksilbersäule geht nachts immer weiter nach unten. So ist in den kommenden 3 Nächten je nach Bewölkungsgrad mit Tiefstwerten um den oder knapp über dem Gefrierpunkt zu rechnen.
Dabei kommt es nicht nur häufig zu Bodenfrost, sondern örtlich zu leichtem Luftfrost. Das ist die Kehrseite der nachlassenden Schauertätigkeit mit häufigerem nächtlichem Aufklaren durch steigenden Luftdruck.
Für die zweite Wochenhälfte ist dann aber die Wende in Sicht Zum einen zieht Hoch "Petra" von den Britischen Inseln über die südliche Nordsee nach Skandinavien, zum anderen verlagert sich Tief "Florian" von den Azoren zur Biskaya. Auf seiner Vorderseite strömt im Lauf der zweiten Wochenhälfte insbesondere in das südliche Mitteleuropa spürbar mildere Luft aus Südwesten ein, während der Norden auf durchgreifende Erwärmung noch länger wird warten müssen.
Autor Udo Baum, Meteorologe von "Der Wetterbote" (http://www.wetterbote.de), wünscht Ihnen trotz des Aprilwetters eine erfreuliche Woche.
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