(openPR) Premiere mit Spaghetti Bolognese
Neubau Schulmensa Eltmann ist seit Montag in Betrieb
Essen fassen, bitte! Seit Montag ist die Eltmanner Schulmensa in Betrieb. Und die Buben und Mädchen der Ganztagsklasse 1g waren die ersten, die sich bedienen durften. Und weil alles noch ganz neu ist, halfen die Lehrkräfte bei der Orientierung.
Petra Hofmann strahlt übers ganze Gesicht: gestern um 11.30 Uhr gaben sie und ihr Team das erste Mittagessen in der neuen Schulmensa in Eltmann aus. Die Klasse 1g, die Ganztagsklasse der Grundschule, betrat als erste den fröhlich grünen Boden und ließ sich ganz gesittet an den vorgesehenen Tischen nieder.
Mittagessen in der Schule ist für die Kinder nichts Neues, aber die neue Mensa ist schon anders als der bisher genutzte Raum in der Grundschule. Saft und Wasser gibt es auch hier für jeden kostenlos, das Essen wurde jetzt per Code-Karte vorbestellt. Natürlich hakte der Scanner bei den ersten Karten - klar, die Presse ist ja da. Doch Petra Hofmann und ihr Team sind eingespielt, mit der modernen Technik der Mensa bestens vertraut und so wird auch diese Klippe elegant umschifft.
Wenn Grundschüler in der Mensa essen, lernen sie auch, Geduld zu haben. Immer vier Kinder begleiten die Lehrkräfte an die Essensausgabe. Favorit der meisten Kinder waren gestern die Spaghetti Bolognese, den Salat fanden die meisten erst nach dem Hinweis der Lehrerin. Auch gesundes Essen wird den Kindern durch das gemeinsame Mittagessen vermittelt.
Auch Bürgermeister Michael Ziegler schaute gestern vorbei und überzeugte sich vom reibungslosen Start. Von Hausmeister Reiner Reitz ließ er sich informieren, ob alles funktioniert, ehe er den Kindern guten Appetit wünschte.
Ein knappes Jahr dauerte es von der Grund- steinlegung bis zur Inbetriebnahme der Mensa, für die die Stadt Eltmann und der Landkreis Haßberge zusammen rund 2,7 Millionen Euro investiert haben. Bisher gibt es in Eltmann 180 Ganztagesschüler an Grund- und Hauptschule. Die Realschule plant ebenfalls den Einstieg in den Ganztagsunterricht.
Die neue Mensa bietet 168 Sitzplätze “streng nach den Vorgaben des Fluchtwegeplanes aufgestellt”, wie Hausmeister Reitz dem Bürgermeister erklärte.
Um 11.30 Uhr kommen die ersten Schüler, je nach Stundenplan dann die nächsten Klassen bis 13.00 Uhr.
So sind die Plätze derzeit gut ausreichend, bei Bedarf kann das Mittagessen in kommenden Jahren aber auch in zwei “Schichten” ausgegeben werden.
Die Kinder waren begeistert von der neuen Mensa, das Essen schmeckte genauso gut wie vor den Ferien in der Behelfsmensa. Die Damen hinter der Theke freuten sich jedoch über endlich ausreichend Platz. Unten in der Grundschule war alles doch etwas improvisiert, jetzt steht moderne Technik zur Verfügung, alles ist dort, wo es hingehört, und den strengen Vorschriften für Essenausgabe entsprechend. Fünf Frauen sorgen dafür, dass das Essen appetitlich und zügig über die Theke geht, dass die Salatteller hübsch angerichtet sind, hinterher alles gespült und gereinigt wird.
Quelle: hassfurter-tagblatt.de / Sabine Weinbeer
Fotos S. Weinbeer













