(openPR) BERLIN. Zu den Ergebnissen der internationalen Geberkonferenz in Paris zum Kampf gegen Aids erklärt der Afrika-Beauftragte der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrich :
Die Ergebnisse der internationalen Geberkonferenz zum Global Fund zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria sind absolut unbefriedigend. Der diplomatische Schlagabtausch, die gegenseitigen Vorwürfe und darauf folgenden Rechtfertigungen, wer wieviel Geld für den Kampf gegen Aids bereitstellt, helfen den Betroffenen in keinster Weise.
Die Bewältigung der HIV/Aids-Epidemie ist die größte Herausforderung der Entwicklungszusammenarbeit in diesem Jahrhundert. Insbesondere im südlichen Afrika, wo mehr als 30 Millionen Aids-Infizierte leben, droht nicht nur ein wirtschaftlicher Zusammenbruch, sondern ist auch die Entwicklung der Demokratie gefährdet. Die rasante Ausbreitung der Krankheit ist ein Risiko für die Stabilität und Sicherheit, der betroffenen Staaten.
Deshalb ist es bedauerlich, dass die Bundesregierung keine zusätzlichen Mittel bereistellt, um insbesondere Projekte zur Behandlung von HIV/Aids zu unterstützen. Prävention und allein der Aufbau von Gesundheitsstrukturen, die bisher von der Bundesregierung unterstützt werden, genügen nicht mehr, um eine globale Katastrophe zu verhindern. Die positiven Auswirkungen von Behandlungsprojekten stellen jeden Erfolg von Prävention in den Schatten. Deshalb ist es höchste Zeit, alle verfügbaren Mittel für die Behandlung von Aids-Kranken einzusetzen.













