(openPR) Nachdem Apple in den 1980er-Jahren bereits kurz vor dem Aus stand, kannte die Aktie seit Ende der 1990er-Jahre eigentlich nur noch den Weg nach oben, auf dem sie nicht einmal die Krise zwischen Frühjahr 2000 und 2003 oder die Lehman-Pleite ernsthaft aufhalten konnte. Seit Herbst letzten Jahres schaltete das Papier dann allerdings in den Korrektur-Modus und es stellt sich die Frage, ob die Apple-Herrlichkeit ihr Ende gefunden hat oder ob wir aktuell bereits Einstiegskurse auf der langen Seite sehen.
Zweifel an Innovations-Fähigkeit
Fragt man Experten nach den Gründen für den Kursverfall, bekommt man häufig zu hören, dass nach dem Tod des Firmengründers Steve Jobs die Zweifel des Markts an der künftigen Innovations-Fähigkeit des Unternehmens zunehmen. Immerhin stand Steve Jobs in dem Ruf, einer der legendärsten Visionäre im High-Tech-Sektor zu sein. Wir wollen hier ganz sicher nicht schlecht über Tote reden. Aber dennoch sollte man die Kirche im Dorf lassen. Was genau hat Jobs eigentlich geleistet? Zunächst führte er den Konzern durch eine Halsstarrigkeit, die in der Geschichte ihres gleichen sucht, an den Rand des Ruins, bevor ihm mit einigen zugegebenermaßen innovativen Produkten die Wende gelang. Im Wesentlichen handelte es sich dabei um I-Pod, I-Phone und I-Pad. Das wirklich Innovative an diesen Produkten war die berührungsempfindliche Oberfläche. Heute jedoch finden sich solche Touch-Screens in nahezu allen Geräten dieser Typen und so ist es kein Wunder, dass der größte Konkurrent Samsung gegen Apple zunehmend an Boden gewinnt. Und ganz ehrlich: Die Erfindung des Touch-Screens war ein ganz großer Wurf, aber auch einem Steve Jobs hätte so etwas nicht permanent aus dem Hemdsärmel schütteln können, es sei denn er hätte kurzfristige die aus Raumschiff Enterprise bekannten Transporter oder Replikatoren entwickelt, was aber eher unwahrscheinlich gewesen wäre. Insgesamt sind die Zweifel daran, dass Apple auch künftig Vorreiter in Sachen Technologie sein wird, daher nicht unbegründet. Jedoch liegt das weniger am Ableben von Steve Jobs sondern eher an dem Umstand, dass Personen Innovationen eben nicht so einfach in den Schoß fallen.
Den ganzen Artikel lesen sie unter http://derivate-magazin.de/index.php?action=show_news&nid=1174










