(openPR) 29.11.2012. Zurzeit ist die Brandkatastrophe von Titisee-Neustadt, bei der 14 Menschen ihr Leben verloren, in aller Munde. Die Brandursache – ein gasbefeuertes Heizgerät. Die Todesursache – vermutlich Rauchgasvergiftung. In Deutschland sterben jährlich mehr als 600 Menschen bei Wohnungsbränden, davon 80 Prozent an giftiger Rauchentwicklung.
Für Brände in den eigenen vier Wänden gibt es eine Vielzahl an Ursachen. Vorweg Wäschetrockner, Fernsehgeräte, Kühl- und Gefrierschränke, Geschirrspüler und Waschmaschine. 70 Prozent der Brände brechen zwischen 23 und 7 Uhr aus. Aus süßen Träumen können in rasender Geschwindigkeit Albträume werden.
Gerade jetzt in der beginnenden Adventszeit befürchten die Feuerwehren des Landes wieder einen Anstieg an Wohnungsbränden. Unsachgemäßer und leichtsinniger Umgang mit brennenden Kerzen oder defekter Lichterketten sind ein immer unterschätztes
Gefahrenpotenzial.
Als Retter in der sprichwörtlich letzten Sekunde haben sich Rauchmelder bewährt. „Rauchmelder können zwar den Ausbruch eines Feuers nicht verhindern, aber sie verschaffen die nötige Zeit um das Leben der Bewohner zu retten“, betont Jürgen Buck, Vorstand der Ver-braucherorganisation Geld und Verbraucher e.V (GVI).
Selbstverständlich ist im Falle eines Brandes alles – außer dem Leben – ersetzbar. Großteils werden Brandschäden von den entsprechenden Versicherungen übernommen. Jedoch ist es wichtig, dass das Risiko „Feuer“ überhaupt in bestehenden Verträgen abgesichert ist und die Versicherungssummen in ausreichender Höhe abgeschlossen wurden, warnt Jürgen Buck.
Für die Überprüfung einer bestehenden Hausrat- und Wohngebäudeversicherung kann der kostenlose „Versicherungs-Check“ der Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. unter www.geldundverbraucher.de, unter der Rubrik „Gratis“ abgerufen werden. Weitere Tipps und Hinweise zum Thema „Rauchmelder“ finden Sie im Internet unter www.geldundverbraucher.de. ebenfalls unter Rubrik „Gratis“.







