(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Der Irak liefert mit neuesten Infos über gestiegene Fördermengen wiederholt gute Nachrichten beim Thema „Reichhaltiges Öl-Angebot“. Die Notierungen für die Nordseeölsorte Brent bleiben aber in enger Spanne dort, wo sie auch heute Morgen schon waren: bei 115 Dollar je Barrel. Das liegt auch daran, dass neben der eingangs erwähnten kaum andere fundamentale News aufliefen. US-Leichtöl (WTI), das im europäischen Frühhandel gegenüber Brent noch weiter nach unten „ausgerissen“ war, hat sich dagegen auf 92 Dollar je Barrel etwas nach oben bewegt. Das ist noch immer viel, aber die Analysten von der Commerzbank lassen verlauten: „Wir erachten das Ausmaß der Spreadausweitung als nicht gerechtfertigt und rechnen daher mit einer baldigen Korrektur.“ Als Blaupause könne die Entwicklung vor einem Jahr dienen, als sich der Abstand je Barrel binnen Monatsfrist ohne besonderen Anlass von 28 auf 16 Dollar verringert habe.
Recht komplexe Zusammenhänge zum Umgang der Krise in Spanien und viel Spekulation bugsieren den Euro wieder hinauf auf 1,295 Dollar. Hält die Gemeinschaftswährung dieses Niveau über den heutigen Tag hinaus, könnte das morgen nicht in einem neuen Jahreshoch beim Heizöl enden. Für heute bleibt uns allerdings nichts anderes übrig, als genau das zu verkünden: Geschuldet der Entwicklung von gestern zu heute und gemäß unserer Morgen-Prognose kosten hundert Liter Heizöl in einer 3.000-Liter-Lieferung im bundesweiten Schnitt nun 97,54 Euro und damit 74 Cent mehr als am Vortag.
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