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Analyse: Duell der Präsidentschaftsbewerber – Wer wirkte besser, Obama oder Romney?

04.10.201218:48 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Hamburg (4. Oktober 2012) – Eineinhalb Stunden lang debattierten die beiden US-Präsidentschaftsbewerber in der Nacht zum Mittwoch in ihrem ersten TV-Duell. Wer war besser – Amtsinhaber Barack Obama (Demokrat) oder Herausforderer Mitt Romney (Republikaner)? Der Hamburger Auftrittsberater Wolf Achim Wiegand (auftrittsberater.de) hat hingeschaut:



Um es gleich zu sagen: Obama war der müdere. Fast etwas fahl wirkte der Präsident. Von seiner sonst so geschliffenen Redekunst war an diesem Abend in der Universität von Denver nur selten etwas zu spüren.

Romney dagegen zeigte sich überraschend selbstbewusst. Schon die Körperhaltung verriet: hier will es jemand wirklich wissen. Hochaufgerichtet und gerade, mit beiden Beinen fest am Boden verankert stand er da, schaute den Kontrahenten direkt an. Diese Körpersprache vermittelte: „Ich bin dem Präsidenten ebenbürtig“.

Unterdessen lehnte sich Obama bisweilen fast wie hilfesuchend an das Rednerpult an. Das angewinkelte rechte Bein signalisierte leichte Unsicherheit. Häufige Notizen mit dem Kugelschreiber unterstützten diesen Eindruck – konnte sich Obama nicht merken, was Romney sagte, brauchte er schriftliche Stützen für seine Argumente?

Geschickt war Obama, als er den republikanischen Kampfbegriff „Obamacare“ vereinnahmte. „Allmählich mag ich den Begriff“, sagte Obama ironisch und verwendete ihn fortan selbst beim Verteidigen seiner umwälzenden Gesundheitsreform (offiziell: „Medicare“). Obama pries sein Konzept als besser und billiger für die Bürger an, appellierte an das soziale Gewissen. Romney geißelte es als sozialistisches Bürokratie-Monstrum und betonte republikanische Werte wie Eigenverantwortung.

Beim Thema soziale Fürsorge wirkte Obama am leidenschaftlichsten und authentisch. Dass er selbst aus kleinen Verhältnissen kommt, daran erinnerte Obama mit persönlichen Lebensgeschichten mehrmals. Romney ist als Schwerreicher imagemäßig nicht so leicht als Sozialreformer vermittelbar.

Die Strategie Obamas war es, Romney immer wieder vorzuhalten, er wolle alles Mögliche verändern, habe aber keinen Plan. „Es scheint Ihre Tendenz zu sein, sich nicht so konkret zu äußern“, griff Obama an, dessen uni-blaue Krawatte gediegen und seriös wirkte – präsidial. Romney im leuchtend roten Binder wirkte dafür angriffslustiger. Dass beide schwarze Anzüge, strahlendweiße Hemden und ein US-Flaggensymbol im Knopfloch trugen – Zufall oder gleicher Einfall ihrer Stylingberater?

Von der Gestik her war Romney der Klarere. Mit synchronen Bewegungen führte er seine Hände pointiert ein bis zur Brusthöhe, gebrauchte auch mal den Zeigefinger, um Punkte herauszuheben. Obama setzte mehr seine Linke ein, die Hand also, die er auch zum Schreiben benutzt. Den anderen Arm hielt der Präsident meistens unten, wirkte dadurch etwas defensiv.

Ansonsten schonten sich die Kontrahenten eher. Wenige Sätze blieben hängen. Darunter diese:

- „Als ich ins Amt kam musste ich Kriege beenden, die mit der Kreditkarte bezahlt worden“ (Obama zur Rekordverschuldung des US-Haushalts)
- „Ich möchte nicht, dass die Regierung mir sagt, wie ich meine Gesundheit abzusichern habe“ (Romney zur staatlichen Gesundheitsversorgung)
- „In Ihrer Definition gehört Donald Trump zu den Kleinunternehmern“ (Obama zum Plan Romneys, die Steuern für kleinere Unternehmen zu senken)
- „Wenn dieser Präsident wiedergewählt wird, wird es der Mittelschicht schlechter gehen“ (Romney in seinem Schlusswort)

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