(openPR) Hamburg (21.10.2015) - In einer Pressemitteilung nimmt der Auftrittsberater und Krisencoach Wolf Achim Wiegand (www.auftrittsberater.de, Hamburg) aus professioneller Sicht Stellung zum Stand der angeblichen Korruption bei der Vergabe der Fußball-WM2006 an Deutschland. Der 61jährige Ex-Journalist erklärt wörtlich:
"Schaunmermal: gehört es in die Mottenkiste, unser hübsches Fußball-Sommermärchen von der WM2006 in Deutschland? Noch wissen wir es nicht. Das Spiel läuft ja noch.
Schlussbilanz ist erst beim Abpfiff. Also dann, wenn 'Spiegel' und/oder DFB & Co alle Reserven ausgeschöpft haben. Das kann dauern. Oder hat in Wirklichkeit keiner genügend Kraft aufzubieten?
Es ist möglich, dass in der Partie 'Spiegel' versus DFB keiner das Ding in die Kiste reinmacht. Vielleicht werden wir sehen, dass beide Mannschaften jeweils ein Eigentor schießen. 1:1 – ein Spiel ohne Sieger? Und jeder ein Verlierer?
Den Anstoß hatte der 'Spiegel'. Kühn über die Flügel spielend stellte er den Vorwurf in den Raum, der Zuschlag für die WM2006 könnte gekauft worden sein. Wir, das Publikum, klatschten erstmal. Und mit uns die Damen und Herren auf den Pressetribünen. Das Image des Fußballs ist doch durch den FIFA-Sumpf sowieso schon ramponiert. Also passen die Anwürfe gut ins Bild, frei nach dem Motto: "Wes Ruf ist runiniert...".
Und was tun der DFB, sein Präsident Niersbach und der gleichfalls angeschossene Beckenbauer? Sie unterstellen dem 'Spiegel' erstmal eine Blutgrätsche. Und bemühen einen Über-Schiedsrichter, nämlich Justitia. Entscheidet sich also im Gerichtssaal, wer das Spiel gewonnen hat?
Die Chance ist groß, dass beide Seiten als Verlierer vom Platz gehen. Der 'Spiegel', weil er den angestoßenen Ball nicht ins Tor schießen kann – wo bleiben sie denn, die unumstößlichen Belege? Der DFB plus Niersbach & Beckenbauer könnten ebenfalls hängenden Kopfes in die Kabine gehen, weil sie nicht rasch genug auf Angriff umgeschaltet haben - bislang fehlt ein wirklich plausibler Nachweis für den legalen Fluss der fraglichen 6,7 Millionen Euro.
Zwischenbilanz des Turniers: zum gegenwärtigen Zeitpunkt spielen beide Seiten im defensiven Krisenmodus. Der 'Spiegel' – der laut Werbung „keine Angst vor der Wahrheit“ hat - liefert keine wirklich torgefährliche Vorlage. Und auch DFB & Co haben keine högschde Disziplin – der Schuss aus der eigenen in die gegnerische Hälfte bleibt aus.
Der Fan staunt und wundert sich. Über beide. Und über Waldemar Hartmann an der Seitenlinie, der etwas gewusst haben will und nun doch nichts weiß. Freut sich bald der lachende Dritte?
Axel Springer steht in Form der 'Bild' schon mehr als bereit, eingewechselt zu werden. Das Spiel ist letztlich auch ein Kampf von Medien um Aufmerksamkeit und Auflagen. Bei wem das Leder schließlich im Kasten und auch in der Kasse klingeln wird, das ist zunächst unklar. Schaunmermal."
Aktuelles Interview zum Thema: siehe http://j.mp/1W2mieL (Link führt zum Debattenportal www.dbate.de)








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