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Menschen für Tierrechte: Kein rot-schwarzer Hühnerkäfig

04.11.200508:21 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) 03.11.2005

Tierrechtler wollen Käfigverbot mit allen Mitteln verteidigen

Aktuellen Pressemeldungen zufolge wagen es die Unionsparteien tatsächlich, das 2001 beschlossene Verbot jedweder Form der Käfighaltung von Legehennen in Deutschland ab dem 1. Januar 2007 zu kippen. Sollte der Koalitionsvertrag, der zurzeit zwischen den Unionsparteien und den Sozialdemokraten verhandelt wird, das generelle Käfigverbot für Legehennen aus dem Tabubereich rücken und gemeinsam mit der SPD vereinbaren, die in der EU zugelassenen Käfigformen auch in Deutschland einzuführen, wird der Bundesverband Menschen für Tierrechte mit harten Bandagen für die Rechte der Tiere kämpfen, so wie dies auch vor 1998 - vor der rot-grünen Bundesregierung - erforderlich war.



„Der Hühnerkäfig bleibt tabu, hier gibt es für uns keinen Millimeter Verhandlungsspielraum, darin ist sich die gesamte Tierschutzszene einig“, so Dr. Kurt Simons, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes, „Das strikte Käfigverbot wird nicht nur Millionen Hennen tagtägliche Qual ersparen, sondern symbolisiert gleichsam den Wandel in der industriellen Tierhaltung. Diese Galionsfigur, für die wir 15 Jahre hart gekämpft haben, werden wir mit allen Mitteln verteidigen!“

Die Menschen für Tierrechte mahnen die SPD, an ihren Wahlzusagen festzuhalten und das Verbot der generellen Käfighaltung nicht zur Disposition zu stellen. In Zeiten der gesellschaftlichen und politischen Erneuerung gelte es vor allem für die Parteien, Profil zu zeigen und die Bevölkerung in eine Aufbruchstimmung zu führen. Roll-Back-Bewegungen wie die Einführung des Leid bringenden Hühnerkäfigs zeugten dagegen von Ratlosigkeit und dem politischen Ausverkauf.

Ziviler Ungehorsam, Proteste, Demonstrationen, Tierbefreiungen waren Mittel der achtziger Jahre, welche die Bevölkerung und die Politiker auf die Leiden der Tiere aufmerksam machten, so die Tierrechtler. Vermutlich seien diese jetzt wieder gefragt, wenn sich die Tierschutzpolitik unter einer großen Koalition rückwärts entwickeln sollte. Daher ruft der Bundesverband jetzt alle Bürger auf, den Tierschutz nicht wortlos Preis zu geben und mindestens in schriftlicher Form an die Spitzen der Koalitionsverhandlungen, Frau Dr. Angela Merkel und Herrn Franz Müntefering, heranzutreten. Der letzten repräsentativen Bevölkerungsumfrage vor Beschluss des Käfigverbots zufolge, lehnten knapp 90 % der Bürger die Käfighaltung von ’Lege’-Hennen ab. Jetzt gelte es, diesem Bevölkerungswillen umgehend wieder Ausdruck zu verleihen.

Kontakt: Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons Tel.: 0172 - 2348106

Es schreibt Ihnen:
Stephanie Elsner
Pressereferentin Bundesverband Menschen fuer Tierrechte
Fon 0 52 07 - 92 92 63
Fax 0 52 07 - 92 92 64
eMail: E-Mail

***
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.

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