(openPR) Innovationen und Visionen für eine nachhaltige Zukunft der Region -
Detmold soll THINK TANK für nachhaltiges Wissensmanagement werden!
„Wege in die kooperative Gesellschaft“ – eine neue Kongressreihe der Detmolder Stiftung Mensch und
Oekonomie startet am 3. Oktober in der Stadthalle. Namhafte Referenten aus aller Welt machen Lust auf gemeinsame Innovationen und Visionen
In Kooperation mit der Peter-Gläsel-Stiftung Detmold und dem Club of Marrakesh Gründer Bernd Kolb, soll der Impuls aus Detmold heraus in die Region/en getragen werden. Das Projekt WISSENS-TRANSFAIR soll zukunftsrelevante Themen internationaler Vordenker/innen in unsere Region bringen und neue Modelle gesellschaftlichen Wandels regional entwickeln.
Deshalb setzt Zukunft 3.0 auch von Anfang an auf Kooperation. So findet die Auftaktveranstaltung im
Rahmen des bundesweiten Aktionstages „Tag der Regionen“ statt, einer Initiative die sich seit Jahren
dafür engagiert, Wirtschaft, Ökologie und Soziales in den Regionen zu fördern.
Die in Detmold ansässige Stiftung Mensch und Oekonomie, hat sich dafür entschieden, die krisenhafte Entwicklung weltweitweit als große Chance zu betrachten und mit dem Projekt Zukunft 3.0 ihre Ausrichtung auf soziale, ökologische und wirtschaftliche Innovationen zu legen. „Wir setzen uns dafür ein, regionale Intelligenz gemeinsam zu fördern, zu unterstützen und wirksam werden zu lassen, so Reinhard Raffenberg, Vorstand der Stiftung, Projektleiter Zukunft 3.0 Rupert Weis und Stifterin und Kuratoriumsleiterin Nicola Seeck.
Das Stiftungsteam hat das Ziel so formuliert: „Detmold als THINK TANK für nachhaltiges Wissensmanagement in der Region OWL zu etablieren. Ein Netzwerk aus Hochschulen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Bürgern soll interdisziplinär zusammenwirken, um neue nachhaltige Ziele für diese Region umzusetzen.“
Dafür konzipieren Vorstand und sein Team um Projektleiter Rupert Weis ab Okt. 2012 bis Okt. 2014 ein auf zwei Jahre angesetztes Veranstaltungs-Konzept WISSENS-TRANSFAIR OWL, in deren Mittelpunkt eine Zukunftsgestaltung steht, die genauso dem Gemeinwohl dient, wie dem Glück des Einzelnen und dabei auch unseren Lebensraum Erde als wesentliche Existenzgrundlage mit einbezieht.
Hier, so der leidenschaftliche Netzwerker, „sind wir alle gefragt. Eigenverantwortung und die aktive
Beteiligung von Vielen wird angestrebt. Kommunen, Unternehmen, Organisationen und Bürger; jung wie
alt, werden so zum Nachdenken, Mitdenken und Vordenken angeregt.“
Für das Programm am 3. Oktober in der Stadthalle Detmold konnten spannende Referenten gewonnen
werden, dazu gibt es ein schönes kulturelles Programm, das nicht nur den Kopf, sondern auch Herz und Bauch anspricht.
Die Start-Referenten und Künstler sind:
Bernd Kolb, erfolgreicher Unternehmer und ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Außerdem Gründer des Club of Marrakesh. Bernd Kolb hält weltweit Vorträge. Mittlerweile liegt sein Schwerpunkt jedoch darauf, Bewusstsein zu schaffen für ein nachhaltiges Leben. Beim NRW Tag war er bereits in Detmold mit seinem Vortrag „Die sieben Tugenden“. Gemeinsam mit der Peter Gläsel Stiftung setzt er sich für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung ein.
Ute Koczy MdB Entwicklungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen. Die Obfrau im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hält einen Impuls-Vortrag: Buen Vivir. Regionale Kooperationen in einer globalisierten Welt.
Die Bundestags- Abgeordnete Ute Koczy viel unterwegs und trifft viele Menschen. Um die Interessen ihrer Region vertreten zu können, führt sie Gespräche mit Organisationen, Bürger-Initiativen und Einzelpersonen vor Ort. In ihrer Funktion als entwicklungspolitische Sprecherin der grünen Fraktion im Bundestag gehören selbstverständlich auch Gespräche mit PolitikerInnen und Betroffenen aus Entwicklungsländern dazu. Ergänzt werden diese Gespräche durch Eindrücke aus erster Hand, die Ute Koczy auf Delegationsoder Einzeldienstreisen gewinnen kann.
Johannes Stüttgen und der Omnibus für direkte Demokratie. Als ehemaliger Schüler und Begleiter
von Joseph Beuys macht er sich für den erweiterten Kunstbegriff stark, der Kunst als Wirken in der
Gesellschaft versteht. Er ist unter anderem Kuratoriumsmitglied verschiedener Stiftungen, Gastprofessor an Universitäten, und derzeit viel mit DM Gründer Prof. Götz Werner zum Thema Arbeit, Einkommen und Demokratie unterwegs.
Prof. Dr. Rolf Kreibich, Direktor Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin. Seit den späten 60er Jahren hat er sich mit der Zukunftsforschung. auseinandergesetzt. Prof. Kreibich ist Mitglied des vom Stifter des Alternativen Nobelpreises, Jakob von Uexküll, initiierten „World Future Council“.
Über 30 Jahre hat Prof. Kreibich das IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung geleitet, das er mit Beteiligung des Zukunftsforschers Robert Jungk selbst gegründet hat und dem er als Gesellschafter und Ehrenpräsident auch weiterhin verbunden ist. Außerdem war er Präsident der Freien
Universität Berlin und ist Mitglied in zahlreichen Komitees und Beratergruppen in ganz Europa.
`Königin der Clowns‘ Antoschka
Dass es bei der Auftaktveranstaltung jedoch nicht nur trocken und theoretisch, sondern auch gesellig und humorvoll zugehen soll, macht Projektleiter Rupert Weis durch die Vorstellung eines weiteren Gastes mehr als deutlich: „Wir sind sehr glücklich, erstmals in OWL die weltberühmte ‚Königin der Clowns‘ Antoschka begrüßen zu dürfen!“ Sie sagt über sich selbst: „Ich bin als Clown geboren. So werde ich in meinem Leben niemals aufhören zu lernen.“
Unzählige Preise als Clown und Auftritte weltweit, brachten Ihr den Namen „Königin der Clowns“ ein.
Sie zaubert ein Lächeln in die Gesichter, inspiriert zum Nachdenken, berührt zu Tränen. Daneben ist sie engagiert in vielen sozialen Projekten; diskutiert mit renommierten Wissenschaftlern über die Lage der Welt, motiviert junge Menschen, sich zu engagieren und stärkt Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit. Weltweit setzt sie sich für eine ‚bessere Welt‘ ein, besucht mit dem legendären Patch Adams Kinderkrankenhäuser in Russland oder Schulen in Indien. Sie hat das World Parliament of Clowns gegründet mit ‚Ehrenclowns‘ wie Desmond Tutu, Wim Wenders oder dem Philosophen Ravi Shankar. Sie ist Mitgründerin des World Wisdom Council des „Club of Budapest International“.
Dazu gibt es Musik von Nachtfalter Reloaded, Tango Musik vom Sandrian Trio, vegetarische Spezialitäten von Veggies Bio, der Omnibus für direkte Demokratie wird an der Stadthalle stehen und es werden weitere regionale Vertreter von Initiativen, Parteien und Unternehmen anwesend sein, z.B. Stefan Wolf, Geschäftsführer der Peter Gläsel Stiftung, Günter Puzberg, Vorsitzender von Lippe Qualität. In einer Abschluss-Talk-Runde soll eine Vision für unsere Region gefunden und verkündet werden. Also für Spannung ist gesorgt.
Das Neue an diesem Veranstaltungskonzept ist ein interaktiver Rahmen für diesen Regional-Kongress. Das bedeutet, viele Teilnehmer sollen aktiv in die Gespräche mit eingebunden werden, um nicht nur passiv teil zu nehmen, sondern sie sind aufgerufen unsere Region mit zu entwickeln.
Eines der Nahziele der Stiftung Mensch und Oekologie ist es, möglich viele Menschen in und aus OWL zu motivieren, an dieser Idee einer nachhaltigen Entwicklung der Region mit zu wirken und die Vision den Wandel managen mit anderen Unternehmen, Institutionen und Organisationen zu begleiten.
Ein mögliches Abschluss-Statement gibt Stiftungsvorstand Reinhard Raffenberg schon heute bekannt:
„Wir pflanzen dabei keinen Baum im materiellen Sinne, sondern gestalten mit am immateriellen Netzwerk-Baum, der Lust auf gemeinsame Innovationen und Visionen für eine nachhaltige Zukunft der Region macht.“
Für 2013 sind weitere Veranstaltungen in Vorbereitung für die der heutige Themenaufbau in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Ökologie folgendermaßen aussehen könnte:
Wirtschaft
Wie wollen wir in Zukunft wirtschaften? Genossenschaften ein Erfolgsmodell.
Megatrends und nachhaltige Wirtschaftspolitik
Zukunftsfähige Produktions- und Konsummuster
Nachhaltigen Konsum kommunizieren. Medien und nachhaltige Verantwortung
Gemeinwohlökonomie
Allmende-Oekonomie
Soziales
Lernen, lernen neue Schulmodelle sind gefragt
Die Zukunft der Bürgerbeteiligung
Partizipative Demokratie
Soziale Netzwerke
Grundsicherung vs. Grundeinkommen
Geben Nehmen Teilen
Migration und Integration
Armut in Deutschland
Burnout als Thema des Einzelnen oder der
Gesellschaft
Ökologie
Energiegenossenschaften
Klima Forum Detmold
Ökologische Stadtplanung
Urban Gardening
Subsistenzwirtschaft
PeakEverything
Cradle to Cradle Design
Man darf also gespannt sein, welche Impulse von dieser Initiative noch ausgehen werden. Eines ist
aber schon heute sehr deutlich: Die Bürger profitieren in diesem Zusammenhang von dem Wissen der Vordenker/innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und auch Politik – so entsteht eine echte Partizipation der Menschen in unserer Region.
„Nur so“, sagt Reinhard Raffenberg abschließend, „kommt es zu neuen Verbindungen, einer progressiven Vernetzung von regionaler Intelligenz, die wichtige Impulse für neues und zukunftsfähiges Handeln für alle gesellschaftlichen Gruppierungen im Hier und Jetzt im Interesse des Gemeinwohls mit sich bringen kann.“
Informationen und Ansprechpartner:
Stiftung Mensch und Oekonomie
Vorstand: Reinhard Raffenberg
Kuratorium: Dipl.Kff. Nicola Seeck
Projektleitung Zukunft 3.0: Rupert Weis
Kissingerstr. 26
32756 Detmold
Fon: 05231-565062
Fax: 05231-565061
Mobil: 0160-5502346
E-Mail:
Internet: www.stiftung-mensch-und-oekonomie.com + www.zukunft-dreinull.de











