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Führungskräfte sollen Vorbild sein

17.09.201215:17 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Work-Life-Balance als Teil der Unternehmenskultur

Die Aktivitäten zur Work-Life-Balance (WLB) in Unternehmen verfehlen größtenteils ihr Ziel. Diese Ansicht vertrat Bernd Rath, Geschäftsführer des Personaldienstleisters BERA, bei der Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik in Heilbronn. Bei der dreitägigen Veranstaltung diskutierten mittelständische Unternehmer, Wissenschaftler sowie Vertreter von Politik und Kirche über unternehmerische Verantwortung. Themen waren unter anderem Wertorientierung von Compliance-Systemen, CSR und Work-Life-Balance.



„Studien zur Work-Life-Balance analysieren vor allem die Situation von Personen des mittleren und höheren Managements und qualifizierter erwerbstätiger Frauen. An dieser Zielgruppe gehen die meisten WLB-Programme jedoch weitgehend vorbei“, sagte Rath. Für Sport, Ernährungsberatung oder Raucherentwöhnung haben diese nach seinen Ausführungen oft wegen zumeist vorgeschobener beruflicher Verpflichtungen keine Zeit. Und diejenigen, die an entsprechenden Unternehmensprogrammen zur Gesundheitsvorsorge teilnehmen, seien zumeist ohnehin interessiert. Die den größten Nutzen davon hätten, bleiben eher fern.

Chronische Erkrankungen kosten Milliarden
WLB ist aus Sicht des BERA-Geschäftsführers in der Regel nicht in die Unternehmenskultur integriert. Bedenklich ist für ihn besonders das Verhalten von Führungskräften und Leistungsträgern. Diese unterwandern WLB-Bemühungen durch Selbstausbeutung mit Überstunden und überbordendem Arbeitspensum. Die Folge: Arbeitnehmer werden demotiviert, fühlen sich körperlich und seelisch krank und die Führungskräfte selbst brennen aus. Dies kann zu chronischen Erkrankungen und Burnout führen. Die daraus resultierenden Kosten sind beträchtlich. „Chronisch Kranke verursachen bis zu zehn Prozent der Personalkosten“, so Rath. Untersuchungen zeigen, dass in Deutschland krankheitsbedingte Kosten einem volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von 225 Milliarden Euro verursachen. Das sind rund neun Prozent des BIP.

Neue Führungskultur etablieren
Um WLB nachhaltig in Unternehmen einzubinden, müssen WLB-Denken und WLB-Kultur Raths Ansicht zufolge vor allem bei den Leistungsträgern und Führungskräften verankert sein. Dies wirke sich positiv auf die Führungskultur aus. „Zufriedene, ausgeglichene Führungskräfte finden Zeit und Raum für ihre Mitarbeiter, sind in der Lage, unterstützend und fördernd zu führen und können die Leistungspotenziale der Mitarbeiter erkennen und abrufen“, erklärt der Betriebswirt.

Nachhaltiges Konzept für Manager und Leistungsträger
Damit Führungskräfte und Leistungsträger lernen, achtsam mit der eigenen Gesundheit umzugehen, hat die BERA das Erste Deutsche Zentrum für Leistungsmanagement und Burnout-Prävention gegründet. Das Zentrum im Schloss zu Hopferau im Allgäu macht sich Erkenntnisse aus dem Leistungssport zunutze. Für gestresste Manager und Abteilungsleiter erstellt das Zentrum eine individuelle Personal Balance Card (PBC). Sie ist auf den drei Säulen Ernährung, Bewegung und Kommunikation aufgebaut. Bei der Umsetzung der PBC werden die Teilnehmer über mehrere Monate mit ergänzenden Informationsveranstaltungen übers Internet und per Telefon begleitet. „Mit einem Seminar ist es nicht getan“, erklärt Bernd Rath. Eine nachhaltige Betreuung führt langfristig zu einer Verhaltensänderung und dazu, dass Führungskräfte Work-Life-Balance vorleben. „An der Mensch-Mensch-Schnittstelle sichert eine Kultur der Achtsamkeit eine hohe Leistungsbereitschaft und Leistungsqualität“, so der Geschäftsführer weiter. Das Zentrum wendet sich vor allem an mittelständische Unternehmen. Langfristiges Ziel ist die Erarbeitung einer Company Balance Card.

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