(openPR) Klagenfurt/Wien, 18. November 2009 – Der Klagenfurter Unternehmensberater und Managementtrainer Christian Pirker hat auf Einladung des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands (ÖGKV), im Rahmen der „Bildungstage der Pflege“, auf der Fachtagung Qualitätsmanagement in der Pflege, zum Thema „Effektive Führung in der Pflege. Qualitätsmanagement beginnt mit Managementqualität“ referiert. Die Moderation der Veranstaltung haben die beiden Qualitätsexpertinnen PD Gerti Spulak und Frau PD Krystina Baranowska übernommen. Die beiden Damen haben dafür gesorgt, dass trotz des großen Interesses des Fachpublikums der Zeitplan bestmöglich eingehalten worden ist.
Christian Pirker versuchte in seinem Vortag bei den Teilnehmern ein entsprechendes Bewusstsein für das Thema „Führung in der Pflege“ aufzubauen bzw. auszubauen. Ebenso gab er Antworten auf die beiden Fragen, was ist richtige Führung und was ist gute Führung? Zuletzt legte er im Sinne des Erfahrungsorientierten Lernens (EOL) großen Wert darauf, das das Gesagte in Beziehung mit dem beruflichen Alltag der Teilnehmer treten kann.
Am Beginn des Vortrag stand die Unterscheidung zwischen Trivialen und Nicht-trivialen Systemen. Dabei bezieht er sich explizit auf die Arbeit des großen österreichischen Kybernetikers Heinz von Foerster, der mit dieser Unterscheidung einen ganz wichtigen Beitrag für den Umgang mit komplexen Systemen erbracht hat. Im nächsten Schritt ging es um die Unterscheidung zwischen Effizienz und Effektivität. Diese Unterscheidung ist für Führungskräfte von ganz zentraler Bedeutung. Die durchaus provokante Frage lautet in diesem Zusammenhang „wofür werden Sie als Führungskraft bezahlt?“ „Zu dieser provokanten, aber umso wichtigeren Frage bekomme ich immer wieder Rückmeldungen von Teilnehmern meiner Seminare, Workshops und Vorträge. Auch auf den Bildungstagen der Pflege haben mir Führungskräfte aus dem Bereich der Pflege berichtet, wie nützlich diese Fragestellung für ihre Arbeit ist“, bestätigt Christian Pirker, Geschäftsführender Gesellschafter der Christian Pirker Unternehmensentwicklung & Managementberatung, die Bedeutung dieser Frage im Führungsalltag.
Die gute Nachricht für alle ist, dass Management erlernt werden kann und so gesehen auch erlernt werden muss. Es ist ein „Learning by doing“. Ohne Erfahrung ist das Lernen in Sachen Führung nur bedingt möglich. Das heißt aber nicht, dass man sich überhaupt nicht auf eine neue Führungsaufgabe vorbereiten soll! Es ist ein lebenslanger Lernprozess, der aus formellen, informellen und teilweise auch beiläufigem Lernen besteht. Christian Pirker setzt dabei seit Jahren auf das „Erfahrungsorientierte Lernen“ (EOL), das er in den vielen Jahren seiner Arbeit als Unternehmensberater und Managementtrainer immer weiter entwickelt hat. Durch die Anknüpfung an die bestehende Erfahrung und Wissensbasis ist ein effektiver Lernprozess gegeben, der Lerntransfer ist dadurch leichter möglich und wahrscheinlicher. „Genau das macht den Unterschied zu anderen Trainingsanbietern aus und die jüngere Gehirnforschung bestätigt unseren Ansatz durch ihre Forschungsergebnisse“, erklärt Christian Pirker.
Christian Pirker setzt auf ein „Führen durch Vorbild“. Führungskräfte sind für ihre Mitarbeiter Vorbild, ob sie es wollen oder nicht! Das hat unterschiedliche Auswirkungen – u.a. auf die Organisationskultur. „Der Fisch fängt (fast) immer am Kopf zu stinken an“, das ist die schlechte Nachricht für viele Führungskräfte, aber eine Tatsache, die ernst zu nehmen ist.
Weiter ging er auf die Themen „Führung und Leistung“, „Was ist Management?“, „Typische Führungsfehler“, „Gute Führung in der Pflege“, „Praxis effektiver Führung“, etc. ein. Alles in allem haben die Teilnehmer ein rundes Bild zum Thema Führung erhalten.
Das Feedback der Teilnehmer war für den Vortragenden ebenso erfreulich, wie die zahlreichen Fragen der Zuhörer, die interessant und fundiert gestellt wurden. „Es war zu erkennen, dass es ein Fachpublikum ist. Die Qualität der Fragen hat das bewiesen, ebenso haben die hochqualitativen Fragen gezeigt, dass sich die Teilnehmer vom Vortrag angesprochen gefühlt haben. Was will man mehr!“ beendet Christian Pirker die Reflexion zum Vortrag.











