(openPR) Essen, 1. August 2013 – „Mit dem Tod von Berthold Beitz verliert Deutschland eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit“, würdigt der Berufsverband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE – DFK das Lebenswerk des langjährigen Vorsitzenden der Essener Krupp-Stiftung. „Berthold Beitz hat gezeigt, was Verantwortung für Führungskräfte bedeutet: Nicht nur unternehmerische Verantwortung, sondern eine weit darüber hinaus greifende persönliche und gesellschaftliche Verantwortung. Damit bleibt er Vorbild für kommende Generationen von Unternehmern und Führungskräften“, so Dr. Ulrich Goldschmidt, Hauptgeschäftsführer des DFK.
Gar nicht hoch genug einzuschätzen ist dabei sein persönlicher, mutiger Einsatz während der Nazizeit, mit dem er mehrere hundert Juden vor Deportation und Ermordung gerettet hat. Seine hohen persönlichen Wertmaßstäbe waren auch prägend für seine unternehmerische Tätigkeit. So kommt es nicht von ungefähr, dass Berthold Beitz die soziale Verantwortung für die Mitarbeiter nicht nur gefordert, sondern auch selbst vorgelebt hat. Mitbestimmung war für ihn nicht lästiges Beiwerk, sondern wesentlicher Bestandteil unternehmerischen Handelns.
Sein Wirken über die Unternehmensgrenzen hinaus zeigt sich nicht zuletzt bei seinem nachhaltigen Einsatz für Bildung, Kultur und Wissenschaft. Ohne die Spenden der von ihm geleiteten Krupp-Stiftung wären viele Projekte in diesen Bereichen nicht möglich gewesen.










