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Die Franken machen nicht mit

06.09.201215:15 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Die Franken machen nicht mit

(openPR) Die Partei für Franken bezeichnet den Vorstoß von CSU-Vorstandsmitglied Wilfried Scharnagl, der in seinem Buch die Abspaltung Bayerns von Deutschland fordert, als völlig utopisch. „Die Franken“ lassen keinen Zweifel daran, dass die fränkischen Gebiete diesen Austritt nicht mitmachen und ihre Bundestreue unter Beweis stellen würden.

Ein Austritt Bayerns aus dem Bund würde dann bedeuten dass Franken eigenständig im Bund verbleiben würde, so Robert Gattenlöhner, Parteichef der Franken. Zwar steht unsere Partei für eine demokratische Einflussnahme innerhalb der Bayerischen Staatsregierung zur besseren und gerechteren Vertretung fränkischer Interessen in Bayern, unsere Satzung sieht jedoch grundsätzlich schon immer die Möglichkeit für Franken als eigenes Bundesland, führt er weiter aus.

Eine Abspaltung Bayerns sei aber eher unrealistisch, meint Gattenlöhner. Noch vor rund fünfzig Jahren wäre Bayern primär ein Agrarstaat, mit Franken als Industriemetropole. Fränkisches Know-How, einseitig gegen Franken orientierte Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung und nicht zuletzt fränkische Steuergelder hätten das über die Jahre geändert.

Ob Bayern tatsächlich in der Lage wäre langfristig ohne den ständigen Geldstrom aus Franken, oder z.B. der Vielzahl nach Bayern zwangsversetzten fränkischen Lehrer tatsächlich auskommen könnte, bliebe dahingestellt meinen die Franken.

In Franken hegen immer noch viele Menschen den für lange Zeit utopischen Wunsch nach einem eigenen Bundesland Franken, der nun theoretisch in Erfüllung gehen könnte. Denn durch das Ausscheiden des Alpenvorlands würde eine längst überfällige Neugliederung der Bundesländer fällig werden. Die Partei für Franken hat für diesen Fall schon bei der Gründung 2009 Vorkehrungen in ihr Grundsatzprogramm aufgenommen: Sollte diese (grundlegende Neugliederung) jedoch auf der politischen Agenda des Bundes erscheinen und der Zuschnitt unserer (derzeit noch 16) Bundesländer überdacht werden, muss ein starkes, leistungsfähiges Bundesland Franken ernsthaft in Betracht gezogen werden.

Dass sich Franken sowohl im Bundesvergleich, als auch international nicht zu verstecken bräuchte, ist ja inzwischen hinlänglich bekannt. Schließlich ist die Fläche Frankens so groß wie die von Belgien und man verfügt sogar über mehr Einwohner als Norwegen.

Für das "neue Franken" wäre es dann ebenso wie für die Bundesrepublik von großem Vorteil, dass man sich nicht mehr an den Kosten der bayerischen Gigantomanie, wie Olympischen Spielen, S-Bahnröhren und dritten Startbahnen beteiligen müsste, so Andreas Brandl, der stellvertretende Vorsitzende der Partei für Franken. Gleichzeitig könnten dann wichtige, zu Gunsten Münchens verschobene Projekte, wie z.B. die Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg-Hof bzw. -Eger, endlich in Angriff genommen werden.

Auch bräuchte man nun in Ober- und Unterfranken keine Angst haben, dass dann Nürnberg einfach an die Stelle von München treten würde und alle Mittel dann eben dort hin fließen würden, so Brandl weiter. „Franken ist seit jeher sehr föderalistisch eingestellt, sodass es nach dem bayerischen Zentralismus bestimmt keinen fränkischen Zentralismus geben wird“, versichert Brandl.

Der Vorsitzende Robert Gattenlöhner begrüßt die Entwicklung hin zur Neugliederung der Bundesländer ebenfalls, bezweifelt aber, dass Oberbayern damit weiterhin auf diesem wirtschaftlich hohen Niveau bleiben könnte. „Altbayern wird sich ohne den Zahlmeister Franken ganz schön umschauen“, so Gattenlöhner „und Österreich wird sich nicht so einfach brav hinten anstellen, wie es die Franken seit Jahrzehnten gemacht haben“. Südlich der Donau gäbe es nämlich seit langem schon Überlegungen, dass sich Altbayern und Österreich zu einem „Alpenstaat“ zusammenschließen könnten. „Betrachtet man die beiden Mentalitäten, dann wären beide nur zu beglückwünschen“ führt Gattenlöhner weiter aus.

Die Partei für Franken betont aber trotz der vielen „rosigen“ Aussichten, dass man weiterhin sachlich daran arbeiten wird, in Bayern mehr Gewicht zu erhalten. Die Erfahrungen zeigen, dass noch keine Partei ernst genommen wurde, die solche eigenstaatliche Überlegungen angestellt hätten, meint Andreas Brandl. „Und dabei war immer ganz egal, wie diese Partei heißt“.

DIE FRANKEN werden somit weiterhin mit Hochdruck an ihrem großen Ziel, der Teilnahme an der Landtagswahl 2013 arbeiten. „Für den Fall, dass die Altbayern doch nicht austreten, müssen wir schließlich sofort parat stehen, damit Franken trotzdem innerhalb Bayerns vorankommt“ so Robert Gattenlöhner abschließend.

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