(openPR) Nur in schlechten Firmen versteht sich der Personalmanager noch als Antreiber, dessen Aufgabe vor allem darin besteht, seinen Mitarbeitern immer neue 'Benchmarks' auf die Laufbahn zu klotzen. Im Gegenteil: Heute trägt vor allem er die Verantwortung, sollte jemand an solchen Ansprüchen scheitern - in welcher Form auch immer. Nicht länger wäre der Mitarbeiter 'zu schwach' gewesen, vielmehr hätte sein Vorgesetzter versagt: Er hat den Mitarbeiter nicht genügend geschützt, ihn unterstützt, stabilisiert, entwickelt, vorbereitet usw. Dies sind - verkürzt formuliert - Grundzüge des großen Perspektivwechsels im Personalmanagement.
'Corporate Social Responsibility' (CSR) heißt jene Disziplin, die heute einen schonenden Umgang mit der 'Ressource Mensch' lehrt. Die regionale 'initiative umwelt unternehmen' hat jetzt in Bremen eine Aktion ins Leben gerufen, die diesen Perspektivwechsel auch in kleinen und mittleren Unternehmen stärker vorantreiben will: das 'unternehmen CSR':
"Ziel ist, Bremische Unternehmen bei der Umsetzung von Corporate Social Responsibility (CSR) auf betrieblicher Ebene mit individueller Beratung, virtuellen Informationen sowie durch Netzwerkbildung vor Ort zu begleiten und zu unterstützen."
"Noch so'n Arbeitskreis", könnte jetzt jemand abwertend murmeln - und er läge komplett neben der Spur. Das bremische 'unternehmen CSR' verfährt sehr viel zielstrebiger als jeder bloße 'Erfahrungsaustausch'. Interessenten erhalten zum Beispiel eigens produzierte Lehrvideos aus einer 'Virtuellen Akademie CSR', die von Pädagogen, Forschern und Praktikern des Betriebsalltags entwickelt wurden. Wie eine Art 'Thinktank' und als Beirat begleitet ferner die 'CSR Hanse' den Fortschritt des neuartigen Personalmanagements. Hier versammeln sich Unternehmen aus der Region, die CSR in ihrer Firma bereits erfolgreich umsetzen. Unter ihnen selbstverständlich auch die erecon AG. Bewusst wurde dabei die Zugangsvoraussetzung zu diesem Netzwerk 'exklusiv' gefasst und an einen praktischen Nachweis gekoppelt:
"Der Zugang zur CSR-Hanse ist auf jene Unternehmen beschränkt, die bereits CSR-Aktivitäten aufweisen können, wie z. B. die Durchführung des CSR-Checks. Das Selbstverständnis und die konkreten Aktivitäten der CSR-Hanse werden durch die Gründungsunternehmen selbst entwickelt."
Die Idee, welche diese Initiative trägt, verdankt sich einer festen volkswirtschaftlichen Überzeugung: Regionen, welche ein konsequentes CSR flächenhaft und nachhaltig betreiben, werden mit Hilfe dieser humaneren Arbeitswelt auch fähige Menschen dauerhafter und leichter an sich binden können. CSR erscheint aus dieser Perspektive dann wie ein 'regionales Leuchtturmprojekt' ...







