(openPR) CO2OL, CO2-Dienstleistungsbereich der Bonner ForestFinance-Gruppe, kritisiert den Beschluss des Vermittlungsausschusses, der eine so genannte "Endlagerung" durch Verpressung von jährlich bis zu 1,3 Millionen Tonnen CO2 im Erdreich zulässt. Die Verpressung von CO2 firmiert unter dem Begriff „CCS“ für den englischen Ausdruck „Carbon Dioxide Capture and Storage“, ist jedoch auch international noch nicht länger getestet worden. Fachleute sind der Ansicht, dass die Zulassung ein Zugeständnis an die vom Atomausstieg getroffenen Stromkonzerne darstellt.
„Die CCS-Technik wurde nicht ausreichend auf Risiken überprüft und ist daher sehr unsicher", kommentiert CO2OL Geschäftsführer Dirk Walterspacher die Entscheidung. "Die Natur zeigt seit Millionen Jahren, wie CO2 auf natürlichem Wege gebunden wird: durch die Umwandlung in Kohlenstoff beim Wachsen von Pflanzen und Bäumen." Alle führenden Fachleute sind sich darüber hinaus einig, dass die CO2-Abtrennung, der Transport und die jahrtausendelange Lagerung vielfach teurer als die CO2-Bindung über Aufforstung und Regenwalderhalt ist. So ermittelte eine Fachgruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) einen gleich mehrfach höheren Preis von CCS gegenüber natürlicher CO2-Bindung. Auch der Verband der Wasserwerke warnt vor CO2-Verpressung, weil damit das Risiko der Versalzung von Grundwasser billigend in Kauf genommen werde.
Nur Wald ist eine natürliche Deponie von Klimagasen:
CO2OL, der CO2-Consultingbereich der ForestFinance setzt sich seit jeher dafür ein, dass im Geschäftsbetrieb, bei Veranstaltungen etc. zunächst CO2-Emissionen vermieden werden. "Da wo das nicht mehr geht, muss eine sichere und ökologische Lösung gefunden werden. Da gibt es unserer Ansicht nach nur eine vernünftige Wahl: das Entstehen neuer Waldflächen durch globale Neu- und Wiederaufforstung", so Walterspacher weiter. "Im Übrigen können hierdurch auch hohe Investitionen in die Erprobung neuer Mittel zur CO2-Endlagerung vermieden werden - wir neutralisieren etwa auf Grundlage valider Berechnungen seit Jahren CO2-Emissionen unserer Kunden mittels Aufforstungsprojekten." ForestFinance bietet im Geschäftsbereich CO2OL umfangreiche Beratungen und Dienstleistungen für den betrieblichen Klimaschutz. CO2OL forstet in den Tropen brachliegende Flächen dauerhaft wieder auf, um nicht mehr vermeidbare CO2 CO2-Emissionen zu neutralisieren.
Erfolgreiche Klimaschutzstrategien mit Aufforstung:
"Technische Endlagerungssysteme wie die CCS-Technik sind nicht nur unsicher, sondern auch überflüssig, da es ja bereits ein erprobtes natürliches Verfahren gibt", kommentiert Dirk Walterspacher, CO2OL-Geschäftsführer bei ForestFinance mit Hinblick auf die Risiken." CO2-Lagerstätten werden wegen der enormen Risiken bei einer CO2-Freisetzung darüber hinaus durchweg von den betroffenen Anwohnern abgelehnt. Aufforstungsprojekte hingegen schaffen wertvolle ökologische Effekte für Biodiversität und Wasserschutz. Darüber hinaus entstehen bei Aufforstungsprojekten nachhaltige Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen in den Tropen."
CO2OL folgt bei seinen CO2-Senkenprojekten durch die Validierung nach Climate, Community and Biodiversity Standard (CCBS), CarbonFix Standard (CFS) und Forest Stewardship Council (FSC) dem vom WWF geforderten Meta-Standard für Wald-Klimaschutzprojekte. Die Berechnungen aller CO2-Bilanzen basieren auf anerkannten Bilanzdatenbanken und orientieren sich an ISO-Normen zur Ermittlung von Ökobilanzen.












